The Krays - Sangre
CD Review – The Krays – Sarge
Was auch immer an Megaproduktionen über den großen Teich schippert, ist in den meisten Fällen eine Kommerzattacke. Und was sich alles Punkrock schimpft, ist eine Unverschämtheit.
Jetzt allerdings halte ich eine CD in der Hand, die es wirklich in Sich hat. New York Streetpunk der feinsten Sorte die durchaus überzeugt.
Insgesamt bekommt der Hörer hier 16 Stücke um die Ohren gehauen, die vor genialen Riffings und zuckersüße, aber rauhe Melodien nur so strotzt.
„Drone“ der Einstieg in diese CD kommt direkt extrem Aggressiv aus den Boxen und spielt sich in die sowieso halb tauben Gehörgänge und frisst sich durch bis ins Kleinhirn. Guter Einstieg in die US Punkrock Welt.
Mit „Vida Profunda“ geht es weiter, aber dieses Stück kommt mir spanisch vor. Das kann evtl. daran liegen, das hier auf spanisch gesungen wird. Das Gitarrenspiel wird hier groß geschrieben. Nicht nur ein geiles Riffing, sondern auch das Solo wird hier richtig fein gespielt. Sowas macht Spaß.
Ehrlich, Laut und dreckig, so ist das Fazit der nächsten Nummer. „Albizu Campos“ das auch wieder in Spanisch eingesungen wurde.
Ehrlich, laut und dreckig ist das gesamte Album der Brooklyner Jungs, daher werde ich diesmal nicht alles Stück für Stück auseinandernehmen, sondern werde es kurz und bündig beschreiben.
Ehrlicher kann Punk nicht sein. Authentisch, Rotzig, Aggressiv. Das sind die Hauptschlagwörter, die zu jeden der 16 Stücke passt. Daher werde ich hier heute gar nicht viel hinzufügen, außer vielleicht, das die, die sich wirklich Punk schimpfen, dieses Album unbedingt im Regal haben sollten.
Ich gebe 9 von 10 Punkten. Ein Punkt Abzug, weil ich kein Spanisch kann. Aber ansonsten ist es eine verdammte Pflicht, das Album zu kaufen.