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TEN SECOND EPIC - BETTER OFF

TEN SECOND EPIC - BETTER OFF
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26.10.2011

6 von 10

CD

Hassle Records
14.10.2011

http://www.myspace.com/tensecondepic
http://tensecondepic.com/

Es wird Herbst. Die Blätter fallen von den Bäumen. Kalter Wind zieht durch die Straßen und der Himmel bleibt immer öfter grau.

Es ist die Zeit in der man es sich wieder gemütlich macht zu Hause. Vielleicht auch das Jahr Revue passieren lässt und schon eine erste Bilanz zieht.

Irgendwie passt genau in diese Stimmung die neue Scheibe von TEN SECOND EPIC aus Kanada. Die Band sieht sich allerdings nicht unbedingt als Förderer der Stimmung sondern eher als Punkband. Für mich ist das maximal die Basis der druckvolleren Songs. Die Band aus Kanada hat allerdings mit zunehmender Spielzeit des Albums mehr und mehr Lieder die einen in eine gewisse Traumreise mitnehmen.

Den Anfang von “Better Off“ macht das krachige “Young Classics“, was definitiv seine Wurzeln im Punkrock und im melodischen College-Rock hat. Der Song klingt nach erwachsenem College-Punkrock mit leichtem Emo-Touch. Ein Lied das gut reingeht und beim Hören Spaß macht. Durch Breaks, Änderungen des Gesangsstils und einem variantenreichen Gitarren-und Schlagzeugspiel klingt der Song dennoch nicht wie schon tausend Mal gehört. Ein klassischer Opener eines Albums, der neugierig auf mehr macht.

Schon beim dritten Song “Runaway“ wird das Tempo gedrosselt. Dieses Lied ist im angenehmen Midtempo gehalten. Es geht hier mehr in die Emo-Ecke, was vor allem am Schlagzeugspiel liegt. Es ist ein Song der so, oder so ähnlich, schon oft im Radio gelaufen ist. Kein schlechtes Stück, aber nichts was in irgendeiner Weise neu oder innovativ ist. Standardkost möchte man sagen.

Der titelgebende Song ist Nummer 4. Dieser geht genau die gleiche Richtung weiter, die der vorhergehende Song eingeschlagen hat. Hier ist schon deutlich erkennbar welche Richtung die weiteren Songs einschlagen. Die Basis ist in gewisser Weise schon noch Punk, wobei hier nicht das rebellische, laute und ungestüme des Punkrock zu nennen ist, sondern maximal das druckvolle des Punkrock.

TEN SECOND EPIC gehen mit der zweiten Hälfte in Richtung erwachsenem, lebenserfahrenem College-Rock. Das geht gut ins Ohr, lässt einen, wie schon am Anfang gesagt, auch mal träumen und ist ordentlich gemacht.

TEN SECOND EPIC machen nicht Post-irgendwas sondern haben einen eigenen Stil, der gerade zum Herbst gut passt und so schön wie der letzte Song “Northstar“ ausfadet, war schon lange kein Ende eines Albums mehr.

 

 

 


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