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5 POUNDS A HEAD - MAXIMUM CREDIBLE ACCIDENT

5 POUNDS A HEAD - MAXIMUM CREDIBLE ACCIDENT
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30.11.2011

6 von 10

CD

DISTRICT 763 RECORDS
24.10.2011

http://www.myspace.com/5poundsahead

Das erste was man vom neuen Album von 5 POUNDS  HEAD ist ein Intro was mich sehr an das Intro der CD “Schizo“ von De Heideroosjes erinnert. Danach geht es allerdings nicht, wie bei den Holländern Richtung Punkrock sondern es gibt eine volle Klatsche. Hektischer Hardcore in Oldschool - Richtung ballert aus den Boxen. So übel ist das nicht, bis der Sänger anfängt. Der hört sich an wie eine wütende Ente. Selten Gesang gehört der sich wie “Quak, Quak, Quak“ anhört. Die ersten Sekunden dachte ich noch, dass da jemand den Hardcore karikiert, aber der macht weiter. Komisches Ding. Muss das so, oder hat sich hier der Mischer ganz derbe verhauen?

Warten wir mal die weiteren Songs der Band aus Rossleben ab. Immerhin gibt es die Band seit 2005. Da muss doch noch mehr rauskommen, als das, wobei man sagen muss, dass der Text des Songs ein sehr guter ist, aber der Gesang ist schon was ganz eigenes.

Schon der zweite Song “Eastside“ wird besser. Hier steuert ein wild um sich prügelndes Schlagzeug eine wütende Band, die den Song zu einer ordentlichen Nummer macht. Stilistisch ist das irgendwo zwischen Newschool und Oldschool einzuordnen. Der quakende Gesang ist weniger zu hören, dafür schöne Gitarrensolis.

Weiter geht es im rauen Gewand des Hardcore, der beim längeren Hören sogar richtig erfrischend rüberkommt, wenn man sich die ganzen Hochglanzproduktionen zu Gemüte führt, die fast täglich auf den Markt geschmissen werden. Aus dieser Sicht betrachtet ist diese Veröffentlichung von 5 POUNDS A HEAD eine willkommene Abwechslung.

Natürlich merkt man im Gegenzug, dass die Produktion fast 10 Jahre alt klingt, aber zum einen liebe Hardcore-Kids, ist das besser als irgendeine Abziehbildscheiße, die ihr auf euren Rucksäcken vernäht habt und zum zweiten ist das hier DIY!! Die Band hat die ganze Platte selber aufgenommen und produziert.

In diesem Kontext betrachtet, ist das ein ganz feines Scheibchen.

Einzig störend finde ich den tatsächlich bei einigen Songs den quakenden Gesang, der allerdings nicht zu häufig kommt und da die Band nicht nur einen Sänger hat, relativiert sich das ganze.

5 POUNDS A HEAD haben mit “Maximum Credible Accident” eine Platte veröffentlicht, in die man sich erst reinhören muss, die aber dann mehr und mehr ihre Pracht zeigt.

 

 

 

 

 


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