ALABAMA THUNDERPUSSY - Open Fire
Hmm, das Cover sieht aus, wie so`n typisches Metal-Klischee und wenn man sich die langhaarigen Typen hinten auf der Promo-CD mal ansieht, hat man als Nichtmetaller irgendwie immer `ne Ausrede parat, die verhindert, sich mal mit der CD zu beschäftigen. Aber jetzt habe ich es endlich geschafft. So denn. In dem Genre kenne ich mich ja nun mal so gar nicht aus. Meine Metalkenntnisse erstrecken sich lediglich über Metallica, Motörhead und Bands, die über Drachentötende Zwerge auf Pferden in den Wäldern des Todes singen. Es gibt erträgliche Metalbands und Bands, die überhaupt nicht gehen. Alabama Thunderpussy gehören auf jeden Fall zu der ersten Kategorie. Kann man sich anhören, ohne die CD gleich aus dem Fenster werfen zu wollen. Würde sagen, dass sie ihren Metalliedern auch einen ordentlichen Schuss Rock beigemischt haben, was die Sache recht angenehm macht. Die Stimme des Sängers ist bei Metal ja auch immer so eine Sache. Der hier hat auf jeden Fall Eier im Sack, grunzt aber auch nicht rum wie so`n Eber. Die Songs bewegen sich im Midtempobereich, sind im Schnitt vier Minuten lang und sind ordentlich aufgenommen. Was soll ich sagen? Nicht meine Musik aber auch kein brauchbares Argument dafür, Metal grundsätzlich nicht zu mögen.