CAPITOLLIUM - Bloodfall of Flesh
"Nie mehr 2.Liga, nie mehr, nie mehr” fällt mir beim Hören von Bloodfall of Flesh ein. Die “wunderbare Bösartigkeit”, die mir die Ukrainer mit ihrem neuen und 5. Album bescheren, lässt mich begeistert feststellen, dass man Orgeln und Operngesang mit kraftvollem Darkmetal zu einer treibenden Atmosphäre mixen kann. Abwechslungsreich und mit der nötigen Balance haben Capitollium ein geiles Album herausgebracht. Die Gefahr, dass Key`s und der wunderschöne Gesang von Suor Regina alles übertünchen, hat die Band echt gut abgewendet. Beides wird gekonnt, nur zum Erhalt der drückenden Atmosphäre genutzt, die von fetten Bass- und Gitarrenläufen getragen wird.
Wurde ihr letztes Album noch als Zweitligist betitelt, sind sie mit Bloodfall of Flesh klar in die Erste aufgestiegen. Bei der Fülle an guten Bands in diesem Genre entscheiden Sekunden oder einige kurze Parts über Hopp oder Top der Scheibe. Und da Geschmack nun mal Glücksache ist, ist jede Meinung relativ. Hier und da eine Holperigkeit und das letzte Stück, welches mir gar nicht liegt, runden die Sache wunderbar ab. Puuhhh, Glück gehabt, die fünf sind doch keine “Götter”, aber auf gutem Weg. Ein 24-Seiten-Booklet macht dieses Album auch optisch zu einem perfekten Fingerzeig auf`s Podium. Mehr von Capitollium gibt’s im Netz unter www.capitollium.com.ua oder www.myspace.com/capitollium .
Nihil versus dei…
viel Spaß beim hören…
Label: Sworn Records