BASTARD - AFTERMATH
BASTARD, was für ein Name für eine Death-Metal Band. Geht es noch besser? Eingängig und passend. So wird man als Band immerhin schon mal wegen dem Namen beachtet.
BASTARD kommen aus Pforzheim. Sie gibt es seit 2000. In den 10 Jahren ihres Bandbestehens gab es bisher nur eine EP. “Aftermath“ ist also sozusagen ihr Debut-Album. Und das nach 10 Jahren!
Wer 10 Jahre Zeit hat an seinen Songs zu feilen um diese dann aufzunehmen, der will natürlich auf seinem Debut auch ordentlich was zeigen. Dies gelingt den Pforzheimern ziemlich eindrucksvoll. Die Fünf spielen in erster Instanz sehr ordentlichen Death-Metal. Das hört man von den ersten Sekunden an.
Die Band bringt jedoch in ihren Songs auch Trashmetal-Parts unter sowie Hier und Da mal einen klassischen Heavy-Metal-Part. Hier ist es vor allem die Gitarre die punkten kann. Insgesamt werden die Songs dadurch lockerer. Sie verlieren aber nicht ihren Anspruch, vielmehr wird der Anspruch der Band durch dies unterstrichen. Die Songs bleiben düster und unheilvoll, so wie Death-Metal sein muss. Die Aufnahme, was bei Metalbands jeglicher Coleur auch wichtig ist, ist sehr gut. Vielleicht einen Tick zu sauber, aber da werden sich die Geister streiten.
Auf jeden Fall ist “Aftermath“ ein Debut was einen aufhorchen lässt. Hoffentlich müssen wir nicht wieder 10 Jahre auf das nächste Album warten.