Design wechseln

Start » Reviews » JOHNNY REGGAE RUB FUNDATION - This is Ska

JOHNNY REGGAE RUB FUNDATION - This is Ska

JOHNNY REGGAE RUB FUNDATION - This is Ska

Sonstiges Pork Pie 29.06.2018
  9 / 10

Weitere Informationen:
http://johnnyreggaerubfoundation.com/
https://de-de.facebook.com/JohnnyReggaeRubFoundation


Nach Ihrem Debütalbum “No Bam Bam“ legen JOHNNY REGGAE RUB FUNDATION aus Köln mit der limitierten 7“-Vinyl-Single “This is Ska“ nach.

Sie lieferten damit auch gleichzeitig den Soundtrack zum 22. “This is Ska“-Festival auf der Wasserburg in Rosslau in Dessau-Rosslau an der Elbe in Sachsen-Anhalt. Das “This is Ska“ - Festival ist eines der wichtigsten und mittlerweile kann man das wohl sagen, ehrwürdigsten Ska-Festivals in Deutschland. Jetzt auch mit eigenem Soundtrack.

“This is Ska“ ist ein grooviger, sehr tanzbarer Song, der sich dem Ska der alten Schule widmet. Kein schneller Ska oder gar Ska-Punk, sondern entspannter, fluffiger Sound, getragen von Orgel, perfekt getimmten Schlagzeug und zweistimmigen Gesang. Passt perfekt zu einem Sommertag um entspannt seinen Körper zu bewegen. Eben der perfekte Soundtrack zum “This is Ska“ - Festival, aber nicht nur dafür, sondern für jeden Sommer.

Würde man nicht wissen, dass der Song soeben erst erschienen ist, würde man ihn für eine verborgene Perle aus den guten alten Zeiten halten.

Auf der B-Seite gibt es “Oi Oi Oi“. Das hört sich allerdings bei dem Trio aus der Domstadt viel entspannter an, als man beim Musikstil Oi denken würde.

Die Melodie, eingängig, mit Ohrwurmcharakter, wieder getragen von Orgel und dem schon besagten, perfekt gespielten Schlagzeug. Dazu gesellt sich diesmal der Hauptgesang von Chrissy Reggae, der dem ganzen Song eine feminine, fast kindlich naive Note gibt. Das klingt allerdings durchaus sympathisch und nicht nach irgendeinem Ska-Pop-Girly-Gesang sondern nach schon erwachsenem Sound, der jedoch mit mehr als einem Lächeln im Gesicht vorgetragen wird (und sicherlich eben auch das beim Hörer ins Gesicht zaubert).

Nur zwei Songs, aber eben diese beiden Songs unterstreichen den Ausnahme-Status den die Kölner mit ihrem Debüt-Album “No Bam Bam“ geschaffen haben.


Geschrieben von Frank am 21.07.2018, 13:20 Uhr


Teilen:                    

Kommentieren



Weitere interessante Reviews

V.A. EVERY LIFE COUNTS - – a subculture compilation against cancer

Sampler gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer, einige absolut hörenswert, viele jedoch... naja... Dieser Sampler jedoch ist nicht nur hörenswert, er dient auch einen guten Zweck, da der...

Weiterlesen

SKA IM TRANSIT

Schon länger hatte ich nichts mehr von dem Berliner Ska-Label Pork Pie gehört, aber nun hat sich das Label zurückgemeldet. Diesmal mit einem Buch. SKA IM TRANSIT Das Buch präsentiert von...

Weiterlesen

TRACED BY ENEMIES - where the sun turns grey (Mini-CD)

Alter Falter, das nenne ich mal geilen Hardcore, der einen sofort den Schädel weg hämmert... Hätte ich nicht den Dedication Records – Labelsampler zufällig erhalten, dann wären mir...

Weiterlesen

KORA WINTER - welk (E.P. + Sticker)

Vor 2 Jahren habe ich die Debüt-E.P. „Blüht“ von KORA WINTER zurecht abgefeiert und mit - Exzellent - bewertet. Die einzigen zwei halben Minuspünktchen (es gab also 9 von 10 Punkten) gab...

Weiterlesen

SIBERIAN MEAT GRINDER - METAL BEAR STOMP

SIBERIAN MEAT GRINDER haben vor gut 2 ½ Jahren ihr Debüt-Album veröffentlicht. Ein Album was es aus dem Stand geschafft hat, nicht nur szenerelevant zu sein sondern auch der Band einen...

Weiterlesen

TERRORGRUPPE - SUPERBLECHDOSE

Sie haben es noch einmal getan. Nachdem die TERRORGRUPPE im Jahr 2002 mit der “Blechdose“ eines der besten Live-Alben überhaupt veröffentlicht hat, kommt jetzt nach 15 Jahren die...

Weiterlesen