Design wechseln

Start » Reviews » KRUM BUMS - CUT THE NOOSE

KRUM BUMS - CUT THE NOOSE

KRUM BUMS - CUT THE NOOSE

CD PEOPLE LIKE YOU RECORDS 19.08.2011
  8 / 10

Weitere Informationen:
http://www.myspace.com/krumbums


KRUM BUMS aus Austin in Texas haben ein neues Album am Start.

Es ist ein Album, was nach eigener Aussage nicht nur das beste Album bisher ist, sondern vor allem das erste Album das den Live-Sound der Band eingefangen hat. Das Einfangen des Livesounds ist generell immer zu begrüßen, da die meisten Bands live um einiges besser und druckvoller rüberkommen als auf Platte. Beim Hören werden die Erinnerungen an das letzte besuchte Konzert der Band geweckt, und lassen einen dann an einen schönen Abend denken.  

Was beim Hören der dreizehn Songs sofort auffällt, ist der Druck der aus den Boxen kommt. Die Band hat nicht zu viel versprochen!

Der Sound kommt aus den heimischen Boxen so, wie man ihn live kennt. Voll auf die Zwölf. Der Gesang bahnt sich mit jedem Wort eine Schneise durch den Sound aus Gitarre, Bass und Schlagzeug. Durch den markanten, wütenden und engagierten Gesang wird in Verbindung mit dem druckvollen Sound jeder Song zum Infernal. Die Titel steuern ihr Übriges dazu bei. Beim Lesen von Songtiteln wie “Population Control“, “Poison Myself“ oder “High Highs, Low Lows“ ist klar, dass die Band kein Blatt vor den Mund nimmt.

Von der Härte des Sounds, der Kompromisslosigkeit und der unverblümten Sprache erinnern sie stark an The Casualties oder SS-Kaliert.

KRUM BUMS haben allerdings so viel Eigenständigkeit, schon immer gehabt, dass sie nicht wie eine Kopie der genannten Bands klingen sondern echt.

Schöne Melodien kann die Band ebenso spielen ( z.B. in “Gasoline“ zu hören ) wie sich gelegentlich in Gefilde des Hardcore vorzuwagen.

Mit “Cut the Noose“ haben die Jungs ein druckvolles, schnelles Punkrockgewitter gezündet.


Geschrieben von Frank am 23.09.2011, 00:00 Uhr


Teilen:                    

Kommentieren



Weitere interessante Reviews

BOOZE & GLORY - whiskey tango foxtrot (CD/LP)

„Whiskey Tango Foxtrot” – WTF – What The Fuck – „Whiskey Tango Foxtrot”, das neue Album der englischen Oi!-Streetpunk-Band BOOZE & GLORY zeigt sich gewohnt kurzweilig, ruck-zuck...

Weiterlesen

DEATH BY HORSE - LIMINAL STATE

DEATH BY HORSE hatten 2019 das Album “Reality hits hard“ über das Label Twisted Chords veröffentlicht. Ein Label was für interessante Musik steht. Genau das boten DEATH BY HORSE auf diesem...

Weiterlesen

APÉRO - Cold Drinks, Cool Snacks  (Tape)

Eine interessante Band aus Hamburg und Sénas (das liegt zwischen Marseille und Avignon) habe ich nun auf meinen Ohren. APÉRO präsentieren mir ungewöhnlichen Minimal-Electro-Punkrock der...

Weiterlesen

RONG KONG KOMA - SMILE

Da fängt das Gitarrenspiel so leise an, dass ich fast dachte, meine Anlage wäre kaputt oder auch meine Ohren oder beides. Kaum, dass ich mich an den leisen Klang gewöhnt hatte, am entspannen...

Weiterlesen

DR. DREXLER project - Neoliberale Kackscheiße

Beim ersten Hören des Albums habe ich gedacht, dass ich in einer Zeitkapsel auf Reisen geschickt worden bin. Die Kapsel hat mich direkt in eine Zeit katapultiert in der NDW auf experimentellen...

Weiterlesen

BENJAMIN ST. BABYLON - VOLKSMUSIK

Vor mehr als sechs Jahren schrieb ich eine Review für ramtatta.de über das Buch von BENJAMIN ST. BABYLON. Das Buch hört auf den schönen Namen “Gedankenjazz“ und die Review ist hier zu...

Weiterlesen