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VINDICATOR

07.05.2007

VINDICATOR kommen aus Hamburg und spielen einen derben geilen Old-School Hardcore a'la SICK OF IT ALL, MADBALL, SLAPSHOT, um nur ein paar Richtlinien zu deuten, denn schließlich haben sie ihren eigenen Weg gefunden, lautstark durchzudringen.

Geschrieben von The King Det. am 08.05.2007, 00:00 Uhr


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Wie kam euch die Idee VINDICATOR zu gründen?
Da ich nicht zu den Gründungsmitgliedern von Vindicator gehöre – Michi und Tobi sind die einzigen verbliebenen Lads, die von Anfang an dabei waren - werde ich mal die offizielle Bandbiographie bemühen: Ende 1996 trafen sich beim Madball-Gig in Hamburg 5 Gestalten und beschlossen, selbst eine Band auf die Beine zu stellen. Das erste Vindicator Line-up war geboren und bestand aus Paddy (Bass), Michi (Drums), Bent (Git.), Tobi (Git.) und Steff (Voc.). In dieser Besetzung entstand auch das erste Tape „No Remorse“ (1998). Steff musste dann aus zeitlichen Gründen die Band verlassen und es kam zu kleineren internen Umbesetzungen, d.h. Paddy hing das Bass an den Nagel und übernahm das Mikro, während Tobi von 6 auf 4 Saiten wechselte. So ganz zufrieden war man mit dem Ergebnis allerdings nicht, so dass weiter nach einem Ersatz für Steff gesucht wurde. Fündig wurde man schließlich mit Pana, der die Vocals übernahm und Paddy und Tobi zurück an ihre Ausgangsinstrumenten brachte. Diese Lösung hatte leider auch nur rund 6 Monate bestand, dann verließ Pana die Band und Paddy und Tobi wechselten erneut ans Mikro bzw. an den Bass. In dieser Besetzung – Paddy (Voc.), Tobi (Bass), Michi (Drums) und Bent (Git.) – wurde Ende 2000 die DIY-CD „We Won´t Give Up“ eingespielt.
Kurz danach bin ich (Tom) dann dazu gestoßen und habe den Bass übernommen, wodurch Tobi wieder an die Gitarre konnte. Das sollte jedoch nicht der letzte Wechsel bleiben, da Bent Ende 2001 die Band verließ. Ersatz in Form von Jannix (Ex-Warpath) war aber schnell gefunden! Diese Besetzung – Paddy (Voc.), Tobi (Git.), Jannix (Git.), Tom (Bass), Michi (Drums) – hatte relativ lange Bestand und veröffentlichte im Sommer 2003 auf True Rebel Records die CD „Back With Nothing To Lose“.
Im Sommer 2004 trennten sich schließlich die Wege von Paddy und Vindicator, mit Uwe (Ex-Soulboys, Ex-La Cry) wurde jedoch schnell ein neuer Shouter verpflichtet. Somit besteht das aktuelle Line-up aus Uwe (Voc.), Tobi (Git.), Jannix (Git.), Tom (Bass) und Michi (Drums). Mit dieser Besetzung wurde im Herbst 2006 die neueste Veröffentlichung „On And On“ eingespielt und im April 2007 auf Street Justice Records veröffentlicht.

Wie steht es um die Hamburger Punk/Hardcore Szene... kann man von Veränderungen sprechen, wenn man von eurer Anfangszeit ausgeht?
Ja, das kann man meines Erachtens auf alle Fälle. Leider nicht zum Besseren…
Es gab z.B. früher eine Vielzahl kleinerer Clubs, in denen man sehr gut spielen oder sich einfach nur so treffen konnte. Viele von diesen Clubs haben dicht gemacht oder genauer: haben dicht machen müssen. Das ist natürlich sehr schade, da dadurch der Szene der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Den „Erfolg“ sieht man dann daran, dass zu unbekannteren Bands unter der Woche selten mehr als 20 – 30 Leute kommen, weil die Szene einfach nicht mehr so präsent ist wie vor 10 Jahren. Natürlich gibt es noch immer Clubs, in denen man für wenig Geld gute Gigs sieht, aber das beschränkt sich dann auf Hafenklang, Molotow und die Flora – und das war es dann eigentlich auch schon. Da kann man wirklich froh sein, dass es wenigstens diese Clubs noch gibt!
Was mich übrigens immer wundert, ist die Tatsache dass zu angesagten (Ami-) Bands immer noch ein Haufen Leute erscheint, kleinere Bands aber nicht wirklich zu interessieren scheinen. Ich habe ehrlich gesagt relativ wenig Verständnis dafür, sich 3x im Jahr Agnostic Front (nichts gegen AF an sich!) anzusehen und dann bei einem Konzert z.B. im Hafenklang mit 4 Bands für ein paar Euro den Arsch nicht hoch zu kriegen.
Die Szene an sich ist für eine Metropole wie Hamburg ohnehin eher überschaubar, von einer zusammenhängenden Szene würde ich fast gar nicht sprechen wollen. Es gibt eher mehrere Cliquen, die alleine ihr Ding machen, als dass man von einer großen Hamburger Punk-/HC-Szene sprechen könnte. Immerhin: man kennt sich…

Zwischen „Back with nothing to lose...“ und „On and on“ kann man schon eindeutig mehr agressionen spüren. Die Gewalt und Energie kommt sehr gut rüber. Der Gesang ist fett und die Drums knallen mehr mit Metal durch... Welche Themenbereiche behandeln VINDICATOR in ihren Texten?
Absolut richtig, in Bezug auf die Power liegen zwischen den beiden Alben Welten! Zum einen liegt das meiner Meinung nach daran, dass wir vielseitiger und abwechslungsreicher geworden sind. Aggression und Energie wird ja erst dadurch offensichtlich, dass man das Gegenteil kennt. Und da wir für unsere Verhältnisse auch eher ruhige Songs wie z.B. „Sad Story“ auf der neuen Scheibe haben, kommt die Power der anderen Songs dann natürlich besonders gut und deutlich rüber. Zum anderen liegt das natürlich auch an der Produktion, mit der wir sehr zufrieden sind. Wir waren für „On And On“ wieder im Hertzwerk Studio, da wir dort bereits einen Track für einen Sampler-Beitrag aufgenommen haben und die Professionalität und die Atmosphäre sehr geschätzt haben. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, denke ich!
Und was den Gesang angeht, da kann man Uwe und Paddy nun wirklich überhaupt nicht vergleichen! Es geht dabei weniger um besser oder schlechter, sondern nur darum, dass Uwe sein Organ völlig anders und auch vielseitiger einsetzt – und ich finde, das passt sehr, sehr gut zu unserer Mucke!
Und was die Themenbereiche der Texte angeht (die übrigens alle von Uwe stammen): Nun, ich würde es mal so umschreiben: Uwe schreibt über die guten und vor allem über die schlechten Dinge des Alltags, schreit seine Wut heraus und lässt uns an seinen Gedanken über die Welt und die Gesellschaft teilhaben. Die Welt verändern wollen wir damit nicht, und wir sagen auch niemandem, was er zu tun oder zu lassen hat - dass können Leute wie Campino besser…! Soll sich doch jeder seine eigene Meinung bilden. Jeder von uns hat seine eigene Meinung, Uwe demnach auch, und die verarbeitet er in seinen Texten. Wenn das dann jemand anderem einen Denkanstoß liefert – O.K., warum nicht.

Auf eurer neuen Scheibe fällt eindeutig eine Stimme auf, die bei einigen Stücken an MOTÖRHEAD-Lemmy errinnert, wie dem weiblichen part bei KILL THE KING, der echt was hat... Versucht ihr dem Stil der alten Schule zu entkommen, oder wollt ihr ihn neu verpacken?
Nee, Uwe gehört so… im Ernst, Uwe hatte schon immer ein ziemlich geiles Organ! Hör´ Dir mal die Sachen von seinen alten Bands wie La Cry oder den Soulboys an – das klingt auch sehr fett! Im MaximumRockNRoll wurde die Vocals sogar mal als „best street-punk vocals ever!“ (oder so ähnlich) bezeichnet. Und klar, der Vergleich zu Lemmy drängt sich ab und zu auf, aber wie gesagt, so ist Uwes Stimme nun mal, es ist definitiv nicht der Versuch, Lemmy zu kopieren.
Die Frage war also nicht, ob wir mal bewusst etwas Neues vom Zaun brechen wollen, sondern eher, ob der markante Gesangsstil von Uwe zu unserer Musik passt. Und da waren wir uns ehrlich gesagt nach der ersten Probe schon einig, dass es passt!
Ich denke auch, dass der krampfhafte Versuch, etwas Altes neu zu verpacken oder der alten Schule zu entkommen, meist daneben geht. Man hört es einfach, ob der Sound authentisch ist oder nicht. Und wir kommen nun mal aus der Oldschool-Ecke, und das wollen wir auch gar nicht leugnen. Gleichzeitig sind wir keine Puristen und natürlich auch von anderen Stilrichtungen beeinflusst, egal ob nun klassischer Punk, Oi! oder was auch immer. Und wenn wir erreichen, dass wir klingen wie Vindicator und nicht wie Band XY mit dem Gesang von Motörhead, dann soll uns das recht sein! Aber das zu beurteilen ist Aufgabe anderer.
Und was den weiblichen Gesangspart auf „Kill The King“ betrifft: das ergab sich eher zufällig, da Uwe zur Zeit der Aufnahme noch ein Nebenprojekt am Start hatte und darüber den Kontakt zu Uli hatte. Und da „Kill The King“ ja ohnehin ein eher untypischer Vindicator-Song ist, konnte man den Kontrast zwischen Uwes und Ulis Gesang ruhig mal probieren. War echt der Hammer, als wir den Song in der fertigen Version das erste Mal gehört habe, wir waren alle schwer begeistert – nicht zuletzt weil es so untypisch für uns ist! Aber ein Konzept oder ein sonstiger tieferer Grund steckt nicht dahinter.

Habt ihr mit eurer Myspace-Presents etwas erreichen können?
Da Frage ist ja, was wir damit erreichen wollen. MySpace ist ja durch mehrere Hintergründe, insbesondere durch die Zugehörigkeit zum Murdoch-Imperium, nicht ganz unumstritten. Eine gewisse kritische Distanz scheint also durchaus angebracht. Und wenn man so liest, was mit deinen Daten alles passieren kann und dass diese Daten angeblich auch massiv missbraucht werden können, dann kann einem schon schlecht werden.
Andererseits erfreut sich MySpace ja insbesondere in der Punk-Szene sehr großer Beliebtheit, und die Möglichkeit, praktisch ohne Fachkenntnisse kostenlos eine Website einzurichten und neben Infos zur Band, Konzertankündigungen, Blogs etc. auch die eigene Musik anderen zugänglich zu machen, hat auch was, oder? Und das haben wir mit Sicherheit erreicht, dass man sich über uns als Band, über Neuigkeiten sowie über unseren Sound informieren kann. Dazu ist die Kontaktaufnahme über MySpace sehr einfach möglich, das ist auch nicht verkehrt.
Interessant wird es sicher, wenn sich bestimmte Rahmenbedingungen ändern, sprich wenn MySpace irgendwann mal ganz oder teilweise kostenpflichtig wird.

Was haltet ihr denn von Hardcore-Bands wie BACKFIRE, die menschenfeindliche Texte schreiben, sie mit Würde vertreten und in der Szene auch noch abgefeiert werden?
Du spielst wahrscheinlich auf den Text von „No Turning Back“ an, oder? Die Frage ist jedenfalls gar nicht so leicht zu beantworten.
Grundsätzlich sind wir natürlich gegen jede Art von menschenverachtendem Zeug in und außerhalb der Musikszene! Mit Backfire haben wir aber auch schon zusammen gespielt und dort absolut keine negativen Erfahrungen mit den Jungs gemacht. O.K., wir entsprechen natürlich auch nicht dem Klischee des besagten Textes.
Aber weswegen es mir so schwer fällt, hier ein ganz klares und kurzes Statement abzugeben, will ich Dir gerne versuchen zu erklären: Es ist mir zu billig, jetzt einfach zu sagen „ist alles scheiße, was die machen“ und gut ist. Wir selber haben als Band mehr als einmal die schlechte Erfahrung gemacht, von irgendwelchen Deppen in eine Ecke gestellt zu werden, in der wir nie waren, in der wir nicht sind und in die wir auch nicht wollen! Meist passiert sowas auch anonym übers Internet, was besonders nervt, da man an den Absender dieser Verleumdungen nicht herankommt um die Sache mal klarzustellen. Es ist jedenfalls eine traurige Tatsache, dass je häufiger falsche Behauptungen wiederholt werden, sich in den Köpfen festzusetzen scheint dass ja doch irgendetwas wahres daran sein muss. Auf gut deutsch: hast du die Scheiße erst mal an der Hacke, wirst du sie auch so schnell nicht mehr los...
Um nicht falsch verstanden zu werden: ich will Backfire jetzt nicht grundsätzlich in Schutz nehmen, dazu kenne ich sie viel zu wenig. Vielleicht (ziemlich sicher sogar) hätte ich den Text zu „No Turning Back“ SO nicht geschrieben. Aber bevor ich mich nicht mit Backfire selbst über genau dieses Thema auseinandergesetzt habe, bevor ich mich nicht mit ihnen selbst über Hinter- und Beweggründe unterhalten habe etc., hol ich nicht einfach den Knüppel aus dem Sack und hau erstmal drauflos, weil das ja sowieso alle machen.
Und das Backfire in der Szene abgefeiert werden liegt sicher nicht am Text von „No Turning Back“, sondern an der Musik und am Sound. Ob es nun richtig ist, die Musik losgelöst vom Text zu betrachten (kann man das überhaupt?) ist wieder ein anderes Thema, da könnten wir jetzt das nächste Fass aufmachen…

Welches Event ist bei euch mit den schönsten Erinnerungen verbunden?
Da gibt es so einige! Sehr geil war 2001 ein Gig mit Discipline und den Soulboys im alten Knust, das ja jahrzehntelang überwiegend als Ort penetranter Engtanzfeten unangenehm aufgefallen ist. Dieser kleine Schuppen war so abartig überfüllt, dass die Leute sogar draußen auf dem Bürgersteig am pogen waren, weil es nach drinnen absolut kein durchkommen mehr gab. Sehr gelungen waren auch unsere beiden Auftritte in Wien 2002 (Weberknecht) und 2003 (Arena). Jede Menge Spaß hatten wir 2005 auf der Tour mit The Business. Das war insofern cool, da Micky Fitz einer der Helden meiner Jugend ist, „Suburban Rebels“ war z.B. der erste Song, den ich nachspielen konnte (damals noch auf Gitarre). Und dann als Support für solche Leute auf Tour zu gehen – das hat schon was! Zumal man mit Micky Fitz auch jede Menge Spaß haben kann!
Außerdem ist jeder Gig mit Bands, mit denen sich im Laufe der Zeit schon eine Art Freundschaft entwickelt hat, immer wieder aufs Neue ein Highlight! Zu nennen wären da vor allem Toxpack, Discipline, Barcode, Spidercrew und OAC.

Wie seht ihr denn euer neuestes Werk? Seid ihr soweit zufrieden? Wie es klingt für euch und wer darf sich auf die Schulter klopfen?
Wenn man bedenkt, dass man das eigene Werk ja grundsätzlich ganz besonders kritisch betrachtet, dann sind wir wirklich sehr zufrieden mit dem, was wir da abgeliefert haben. Hat ja auch lange genug gedauert, seit der Veröffentlichung von „Back With Nothing To Lose“ ist ja schon eine ganze Menge Zeit vergangen. Ich denke, dass wir bisher mit jeder Scheibe besser geworden sind, und so soll es ja auch sein. Besser übrigens in zweierlei Hinsicht: sowohl was die Qualität der Songs angeht als auch was die Professionalität der Aufnahme betrifft. Da haben wir uns meiner Meinung nach wirklich von Mal zu Mal gesteigert. Klar, wenn man die fertige CD dann das erste Mal in den Player schiebt und ganz bewusst wieder und wieder hört – irgendwas findet man immer, was dann vielleicht doch ein wenig anders hätte sein können. Aber das sind wirklich absolute Kleinigkeiten und eigentlich nicht der Rede wert.
Wer sich auf die Schulter klopfen darf? Zunächst mal wir alle, schließlich haben wir die CD ja auch gemeinsam eingespielt. Wenn ich persönlich jemandem auf die Schulter klopfen würde, dann Uwe und vor allem Jannix. Uwe, weil er uns durch seinen Gesangsstil vielseitiger gemacht hat, weil er sehr viel Erfahrung mitbringt und weil er ein paar coole Songs für die CD geschrieben hat. Und Jannix, weil die Ideen zu den meisten Songs von ihm stammen, und dafür kann ich ihm gar nicht genug auf die Schulter hauen.
Aber wie gesagt, grundsätzlich haben alle ihren Anteil an der Entstehung der CD und positive wie negative Kritik nehmen wir als Band und nicht als Einzelperson entgegen.

Mit welchen Bands würdet ihr euch den vergleichen?
Am liebsten mit keiner! Das Anstellen von Vergleichen überlassen wir lieber der schreibenden Zunft. Warum sollte ich mir z.B. eine Band anhören, die sich wie eine andere Band anhört? Dann greife ich doch lieber gleich zum Original! Das größte Kompliment ist, wenn wir klingen wie Vindicator!
Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass wir nicht beeinflusst von anderen Bands wären. Das ist wohl fast jede Kapelle, von ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Und was diese Einflüsse angeht: da kommt grundsätzlich alles in Frage, was man so hört. Ich persönlich würde sagen, dass der Haupteinfluss ganz klar im Oldschool-Bereich liegt, was eigentlich nicht verwundern sollte. Dazu halt noch etwas Oi! und ein wenig Metal.

Was liegt in naher Zukunft an bei VINDICATOR?
Auf jeden Fall erstmal ein paar Gigs spielen mit der neuen Scheibe im Gepäck. Schön wären sicher der eine oder andere Auftritt auf einem der zahlreichen Festivals in Europa und vielleicht eine kleine Tour in diesem Jahr oder Anfang nächsten Jahres. Dann natürlich neue Songs schreiben und ganz entspannt die nächste CD angehen (bis zu deren Veröffentlichung nicht wieder vier Jahre vergehen sollten…).

Dass wir euch mal zu eines unserer VOLL GAS Festivals, die bald wieder stattfinden, einladen werden, ist schon abgesegnet... Hier nun die Möglichkeit, den Kölner zu überzeugen, euch zu besuchen.
Der Kölner an sich ist ja als cleveres Wesen bekannt und geachtet! Daher sollte es für den Kölner eigentlich selbstverständlich sein, euer Festival zu besuchen und sich unseren Auftritt dort nicht entgehen zu lassen! Und wer mit uns vorher oder hinterher ein Pils oder auch ein Kölsch trinken möchte, ist natürlich jederzeit herzlich willkommen – da geben wir übrigens auch gerne mal Vollgas…
Aber im ernst: wir haben noch nicht so oft im Rheinland gespielt und daher richtig Bock auf das Festival! Und wenn wir richtig Bock auf was haben, wird es auch meistens gut! Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für die Einladung!

Was für Bands hört ihr, wenn ihr auf den Straßen Deutschlands unterwegs seit?
Da gibt’s nix bestimmtes, es sind immer mehrere CDs im Bus und dann kommt das in den Player, worauf wir gerade Bock haben. Erinnern kann ich mich vom letzten Mal an die „Showdown“ von Barcode, „Our Darkest Days“ von Ignite und die „Kiss Of Death“ von Motörhead.

Habt ihr noch Projekte die neben VINDICATOR?
Ja, zumindest einige von uns. Michi und ich spielen noch bei Abschlach!, einer Punk-Band mit deutschen Texten und sehr viel Bezug zu unserer Heimatstadt Hamburg und zu unserem HSV. Michi hat dort zunächst die Trommelstöcke geschwungen, ist jetzt aber ans Mikro gewechselt. Ich spiele hier wie dort Bass.
Im Moment läuft es übrigens auch bei Abschlach! ganz gut, will heißen es gab und gibt einige Gigs und auch bei Abschlach! kommt der Spaß nicht zu kurz…

In was für Läden tummelt ihr euch gern rum?
Als Hamburger sind wir natürlich gerne auf dem Kiez unterwegs, speziell die Ecke um den Hans-Albers-Platz und da wiederum speziell im Sportpub Tankstelle. Ansonsten trifft man uns überall, wo gute Bands zum Tanz aufspielen!

Wenn Tag X kommt und ihr habt einen Wunsch frei... Der wäre?
Keine Ahnung, ich glaube so etwas wie einen einheitlichen Bandwunsch gibt es bei uns gar nicht… Ich kann daher nur für mich sprechen – tja, was wünsch ich mir? So´n Gedöns wie Frieden für die Welt, gerettete Wale und ein gestopftes Ozonloch lassen ich jetzt mal weg, soll ja was mit der Band zu tun haben, oder? Und dann glaube ich, dass mit einer ausgiebigen Tour durch die Staaten, die gut organisiert ist, super Gigs mit sich bringt und ohne finanzielles Risiko über die Bühne geht, alle wunschlos glücklich wären!

Zu guter letzt... Danke für das onlineinterview und bis bald in Köln!
Wir danken Dir! Wir sehen uns in Köln und rocken die Mauern nieder! Cheers!

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