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Force Attack: Die Nachbetrachtung
Über das Force Attack wurde in den letzten Wochen viel geschrieben. Immer mehr Ungeheuerlichkeiten drangen ans Licht, die von Rilrec hier sehr ausführlich zusammen gefasst wurden. Doch jetzt meldet sich der Meister, the Godfather of Punk höchstpersönlich zu Wort und entlavt alldies als pure Lügen. Ganz nebenbei klärt er auch gleich die ewige Frage, was Punk denn nun wirklich sei.
So wurden alle schlimmen Gerüchte laut Imre nur von böswilligen Menschen in die Welt gesetzt, die den vielen Feierwilligen ihre Force Attack vermiesen wollten. Ein Glück gab es noch ein kleines Häuflein aufrechter Streiter für die wahren Werte des Punk, die es in der Kürze der Zeit schafften, trotz aller Gängeleien durch die Behörden und den PoKuKo e.V. noch eine super Party auf die Beine zu stellen.
Mit einer derart motivierten Crew plant man auch gleich schon das Force Attack im nächsten Jahr. Mit den Rücklagen aus den verkauften Karten für 2012 wird man das Kind schon zu Grabe tragen, nein, Verzeihung, (ver)schaukeln. Besitzer einer ungenutzten Eintrittskarte sollten sich solidarisch zeigen und ihren Steuerberater befragen, ob die Kosten als Spende steuerlich absetzbar sind. Auf eine Rückerstattung sollte man jedenfalls nicht hoffen. Immerhin sei in den AGB des Festivals klar vermerkt, dass sich der Veranstalter das Recht auf Änderungen und Verlegung vorbehält. Über die Kleinigkeit, dass das, was da in Stavenhagen statt fand offiziell als Soli-Party und eben nicht als das eigentliche Festival deklariert war sollte man einfach hinweg sehen. Dafür hat man die Möglichkeit, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen. Dieses Angebot gilt freundlicherweise auch für die verräterischen Bands, die es in diesem Jahr aufgrund der unsicheren Umstände vorzogen, den Schwanz einzukneifen und sich zuhause zu verbarrikadieren. Denn im nächsten Jahr, da wird alles so wie früher, nein, noch viel besser sogar. Versprochen!
So. Der Festivalmüll vom Tankhausgelände wie auch vom Zeltplatz ist aufgesammelt und wurde am Freitag zur Müllhalde gefahren. 2,5 Tonnen insgesamt. Einen Tag Ruhepause und jetzt geht’s weiter mit dem Aufräumen. Und zwar bei den Lügnern, Feiglingen, Weicheiern, Spatzenhirnen, Profilneurotikern und anderen Gartenzwergen. Die bei Fakebook und anderen Orten der Verbreitung von geistigem Dünnschiss ihre Minderwertigkeit öffentlich betonen können.
Allen voran Dicker W, seines Zeichens Vorstandsmitglied des einstmaligen Veranstalters des Force Attack Festivals. Der es vorzieht, anstatt eines direkten Gesprächs Mann zu Mann sich hinter seiner Tastatur zu verschanzen und in einer Mischung aus Eigenlob und Rumgeheule Sondermüll zu posten.
Wenn es gut läuft, möchte sich jeder in deinem Erfolg sonnen. Ist die Sonne verschwunden und es kommen Regen und Sturm auf, sind die „guten Freunde“ ebenfalls weg und mutieren zu kleinen Kläffern.
Nun mal zu den Fakten: Bis ca. 6 Wochen vor Festivalbeginn stand noch der PoKuKo e.V. als Veranstalter fest. Bis sie aufgrund der, bedingt durch die Sintflut von 2011, schlechten finanzielle Situation kalte Füße bekamen und der Arsch auf Grundeis ging. Der Vorverkauf lief nicht wie erwartet und plötzlich war nicht das Geld da, welches man für eine ordentliche Produktion der Größenordnung von Klingendorf benötigt.
Also musste ich, da mittlerweile auch die dröönland production UG platt war, als Privatperson einspringen, um zu retten, was noch zu retten ist. Es war ein harter Kampf, noch eine Location zu finden, in der die Kosten überschaubar sind, um das Festival zu retten. In Berlin klappten mehrere Versuche nicht, zudem verstand ich letztendlich die Nachfragen der Besucher_innen „Ja, wo sollen wir denn zelten?“ Die Zeltplatzparty war den Leuten wichtiger als die Bands, die spielen.
Zum Thema Finanzen: Alle Vorverkaufsgelder gingen bis zum Schluss auf das Vereinskonto, auf das ich keinerlei Zugriff hatte und von dem ich nicht einen Cent bekommen habe, zumal ich ja auch zu keiner Zeit Mitglied des Vereins war. Ich habe bisher alle Arbeit ehrenamtlich gemacht und lebe von Zuwendungen meiner Familie.
Der einzige Zugang zum Vereinskonto waren Kontoauszüge, um meiner Aufgabe nachkommen zu können, die Webshop- Bestellungen, zu denen neben Tickets auch Shirts, DVD´s, CD´s etc. gehörten, zu versenden. Die Einnahmen durch das Merchandising standen der dröönland production UG zu, gingen aber, weil zwei getrennte Shops Blödsinn wären, auch auf das Vereinskonto.
Das Geld werde ich nicht wieder sehen, ich sehe sie als Spende für den Verein, der mir in besseren Zeiten ja auch mal geholfen hat.
Alle, die Tickets bestellt haben, wissen, wohin ihr Geld ging. Und von dort sollte dann auch die Rückerstattung erfolgen. Falls sie denn überhaupt rechtens ist. Denn das Konzert hat ja in wesentlichen Teilen stattgefunden. Und eine Verlegung ist nach AGB zulässig. Ich selber habe eine bessere Idee: Hebt die Tickets auf, sie gelten dann auch 2013. Dann wird es wieder ein Force Attack geben, wir halten euch auf dem Laufenden, wo und wie es stattfinden wird!
Vielen Dank an alle, die solidarisch mit viel Herz und Verstand geholfen haben, diese „Rettet das Force Attack“ Soli-Aktion noch „last minute“ durchzuführen! Dazu gehören besonders die trotz angedrohter staatlicher Gewalt, behördlicher Willkür und medialer Lügenverbreitung noch so zahlreich erschienenen Besucher_innen. Denen Solidarität noch was zählt! Die sich zum Teil durch Wälder und Felder zum Festivalgelände durchgekämpft haben. Ein besonderer Dank und Respekt gelten Anne und Billy (Super Büro!), Sandro (für alles!!), Enrico (Zeltplatz), Mecke (Facebook), Cris (Homepage), Ronny (Bühne, Ton, Licht), Zaur und seiner AS Security, Micha (last PoKuKo action hero!) sowie den ganzen linken Zecken aus Rostock, Stralsund und Neubrandenburg, die die Bar gerockt haben! Und natürlich dem AZ Dorftrottel Küchenkollektiv. Denn: Ohne Mampf kein Kampf!
Dank an alle diese tollen Bands, die trotz aller Wirren aufgetreten sind, und das soli- mäßig mit geringeren Gagen, als ausgemacht! Aber auch allen Bands, denen das Risiko zu hoch war, hunderte Kilometer zu fahren und dann vielleicht vor einer leeren Wiese zu stehen, steht in den nächsten Jahren die Tür offen, das entgangene Konzert zu wiederholen.
Dummheit und Neid bilden eine hässliche Koalition. Siehe im Text oben. Inhaltlich allerdings ganz weit unten. Alles Typen, die nicht vor Ort waren. Diese User sind Looser. Peinlich!!
Was bei uns zählt ist ein Herz am richtigen Fleck. Ein Arsch in der Hose und ein starkes Rückgrat. All das haben wir bewiesen! „Force Attack findet statt“ wurde oft angezweifelt. Und fand dennoch statt. Und wird auch weiterhin stattfinden! Die Besucher_innen, die sich bis Stavenhagen durchgekämpft hatten, waren voll des Lobes über das Wochenende! Ecken und Kanten waren aufgrund der Kurzfristigkeit natürlich dabei, aber das war voll Punk!
Die Hunde bellen, doch die Karawane zieht weiter. Nur die Mutigen verändern die Welt, nicht die Feiglinge. Also: Fuck off, ihr „Ausgestorbenen“ (oder so…)
Viva la Force Attack! Supa hupen! Up the Punks! Ahoi! Imre
Update: Auch der PoKuKo e.V. hat sich mittlerweile zu den Geschehnissen geäußert. Und hier klingt das Ganze schon gar nicht mehr so positiv.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Prekariat –
der PoKuKo e.V. (nachfolgend Po genannt) bezieht folgendermaßen Stellung.Wir fahren alle schön an den Strand, buddeln uns ein und warten bis unsere liebe Ostsee auch endlich mal ‘nen ordentlichen Tsunami auf die Reihe bekommt!! Nein, aber nachdem dieses Gefühl so langsam verschwindet, möchten wir nun auch unsere Position zu den Ereignissen zum Thema Force Attack 2012 und zu Imre Sonnevend (nachfolgend IS genannt) darlegen.
Vorab:
Nach eigener kritischer Reflektion des Geschehens, müssen wir uns eingestehen mitschuldig an der miesen Situationen zu sein, in die nicht wenige Menschen rund um das Wochenende vom 27. Bis 29. Juli 2012 geraten sind, doch dazu später mehr. Wir möchten uns in aller Form dafür entschuldigen und bedauern es sehr!! Wir sind momentan dabei, unsere Fehler zu erkennen, Zahlen und Fakten aufzuarbeiten und suchen nach Möglichkeiten der Schadensbegrenzung bzw. –behebung und nach neuen Handlungsformen, aber auch dazu später mehr. Wer jetzt in unserer Stellungnahme eine Aggression oder Attacke unserseits auf IS erwartet, der liegt falsch und kann an Strand gehen und warten… Wir werden hier das Verhalten von IS weder kommentieren, noch bewerten, weil es nicht zielführend für uns und die gegenwärtige Situation ist. Wir versuchen weitestgehend emotionslos und sachlich Stellung zu beziehen.Vorgeschichte im Kurzabriss:
…wir befinden uns im Jahr 2010, dem Force Attack (FA) geht es nicht besonders gut, Neustrukturierung, Umzug von Behnkenhagen nach Klingendorf, dortige Anwohner sind empört, erschüttert… es folgt Streit …eine Schlichtung ist nicht möglich (z.B. Spenden an die Feuerwehr, den Kindergarten werden abgelehnt), die Gemeinde beschließt eine Vergnügungssteuer (20% auf Eintrittsgelder), vor Gericht wird teilweise eine Einigung erlangt (9% auf Eintrittsgelder), das FA 2010 findet statt und wackelt finanziell dennoch weiterhin… Indes ein FA 2011 ist in Planung. Po kommt ins Spiel und entschließt sich zu helfen und übernimmt die Veranstaltung des FA (Hintergrund, Po brauch keine Vergnügungssteuer bezahlen). IS wird mit der Produktion des FA 2011beauftragt. Die Gemeinde ist verbittert, aber öffnet sich (Punks sind gar nicht so schlimm) und ist kooperativ. Das FA 2011 geht an den Start aber dann der Supergau… Es schüttet tagelang wie aus Eimern und alles und alle auf dem Festivalgelände saufen ab. Die Crew ist im Dauereinsatz und es wird versucht zu retten, was zu retten geht. Alle Bands spielen, doch der Spaß hält sich in Grenzen und Leute reisen ab oder kommen erst gar nicht an. Verständlicherweise! Fazit: finanzielle Katastrophe. Crew, Firmen, Lieferanten und Bands werden zu einem gewissen Teil zu Gläubigern.Das Jahr 2011/12:
IS hatte zu einem Großteil die Geschäfte vom FA 2011 mit seiner Firma „Dröönland Production“ abgewickelt, so dass der Verein relativ Schad frei blieb. Daher wurde 2011 beschlossen, das FA 2012 erneut zu planen und zu veranstalten, auch und nicht zuletzt, um den Schaden von 2011 zu begrenzen. Das Wetter spielt 2012 diesmal mit, auch das wurde beschlossen!! Also IS beauftragt und er legte los. Wer ihn kennt weiß, dass er ein unermüdlicher Aktivist und Optimist ist und schon so einige Krisen gerockt hat. Wir vertrauten ihm und seiner Erfahrung!Konkret sieht das so aus:
Wir haben mit IS vertraglich, schriftlich vereinbart, dass er für den Verein das FA 2012 produziert und er uns dafür dann eine Rechnung stellt. Zum Ende 2011 kam der erste herbe Rückschlag in Bezug zur Festivalvorbereitung. IS kam schwerverletzt aus Schottland zurück (Anm.: Und wir glauben, das alle die ihn kennen, froh sind, auch heute noch, dass Imre wieder bei uns ist. Denn es sah um ihn wirklich nicht gut aus). Seine Familie und Freunde, ganz besonders Wattie (auch dicker W.)standen ihm ständig zur Seite, damit er wieder auf die Beine kommt. Und er kam. Im Frühjahr 2012 war er scheinbar wieder fit. Aber trotzdem, die Festivalplanung stockte, war in Verzug und wir merkten damals schon, wir müssen etwas tun, wir müssen eingreifen, irgendwie helfen (Anm.: Beim Po sind alle berufstätig, zum Teil haben wir Familie und Kinder und wir wären niemals in der Lage gewesen, ein Festival dieser Größenordnung nebenbei und alleine zu organisieren). Wir boten IS Hilfe an, schlugen geeignete Personen vor und wollten selbst bestimmte Aufgaben übernehmen. Aber IS lehnte ab und wollte wie gewohnt alles alleine machen. Und an dieser Stelle begann eigentlich das ganze Drama. Wir vertrauten ihm und ließen ihn machen. Er buchte Bands, verkaufte Karten, konnte das Vereinskonto nutzen etc. und auf Nachfrage unsererseits zur Vorbereitung kam dann von IS immer: „läuft alles!“ Der Kontostand ging hoch und runter und scheinbar lief wirklich alles. Wir haben das kaum kontrolliert, weil wir IS „know how“ und Erfahrung vertrauten und vertraulich alles durchwinkten, was in der Vorbereitung zum FA anstand (Fehler Po!). Dann fiel uns auf, dass kaum noch Leute (Firmen, ehemalige Partner, Crew etc.) bereit waren etwas für IS zu tun und er in Bedrängnis kam (Dröönland war vermutlich hoch verschuldet und das war nun mal seine Firma). Als wir dann unsere Konto- Ein und -ausgänge genauer betrachteten, fiel uns auf, dass mit den Vereinsgeldern von IS nur alte Löcher gestopft wurden (auch Dröönlandlöcher) und zwangsläufig nur noch neue und größere finanzielle Löcher entstehen können, die dann Po am Po hängen. Uns wurde klar, allein der neue Vorverkauf kann niemals das FA 2011 und 2012 abdecken. Also Stopp!! Vereins Sitzung!! Alle einberufen und IS zur Rede gestellt…Wir befinden uns jetzt Mitte 2012
IS bekommt zwei Wochen Zeit um seine Aussagen wie: „läuft alles“ und „alles ok“ mit Zahlen, Fakten und Papier zu untermauern. Ansonsten würden wir als Veranstalter abspringen und den Vertrag kündigen. Und so kam es dann auch. Es kamen keinerlei Zuarbeiten von IS, sondern nur krumme Aussagen gegenüber dem Verein. Keine Informationen zu offenen Rechnungen, keine Vorverkaufszahlen, geschweige denn Informationen zu einem tragbaren Konzept oder zu Verträgen, die im Namen des Vereins geschlossen worden sind. Der Verein hat dann mit Beschluss vom 25.06.2012 den bestehenden Vertrag mit IS gekündigt und ihm vorgeschlagen das FA 2012 ausfallen zu lassen, Gelder zurück zuzahlen und übers Jahr hinweg kleinere Soli Veranstaltungen zu planen, um erst einmal finanzielle Sicherheit gegenüber Gläubigern herzustellen. IS lehnte ab, nimmt die Kündigung an und will das FA 2012 bzw. eine FA-Soli Party alleine als Privatperson veranstalten. Der PoKuKo e.V. hatte ab diesem Zeitpunkt nichts mehr mit dem Force Attack 2012 und keiner Force Attack Soli Party zu tun!Zur Gegenwart:
Problem Vorverkauf! Leider gingen alle Gelder, mit denen IS hantierte über unser Konto (Fehler Po! evtl.) und wir nehmen es vorweg, es ist kein Geld mehr da! Denn durch jetzige Gläubiger, mit denen IS Verträge abschloss, ist unser Konto gesperrt worden.Zur Erklärung: Wir waren bis dato der Veranstalter und haben IS beauftragt, in unserem Namen eine Veranstaltung zu organisieren. Also kann auch unser Konto dafür herhalten! Oder nicht? Was spricht dagegen? Erst einmal nichts! Es spricht aber etwas dagegen, wenn der Beauftragte nicht mit offenen Karten spielt und, leider muss das hier gesagt werden, scheinbar doch noch nicht hundertprozentig gesund ist. Jetzt, hinterher, sind wir auch schlauer! Wo ist das Geld vom Vorverkauf? Ob wir die Kontobewegungen für IS früher hätten einstellen sollen oder nicht, bleibt diskutabel. Eines zeichnet sich zum jetzigen Zeitpunkt ab, soweit uns bis heute bekannt ist, hat IS zu keiner Zeit Gelder veruntreut oder zu privaten Zwecken genutzt. Es wurden nach unserem Erkenntnisstand Firmen, Bands, Security, Plakate, Bänder, Flüge, Karten und diverse andere mit dem Festival in Zusammenhang stehende Posten damit bezahlt. Also alles Sachen die eh offen gewesen wären. Bedauerlich, dies geschah auf Kosten der Vorkäufer! Das tut uns leid! Und nicht nur, weil wir da jetzt selber mit drinnen hängen und noch gar nicht wissen, was da noch auf uns zukommt, sondern auch, weil wir unserer eigenen Gutgläubigkeit erlegen sind und ehrlich gesagt, noch keinen Plan A haben, wie wir das lösen können. Es gibt Ideen, aber vorher muss ein reiner Tisch her. Momentan sieht es so aus, dass wir immer noch keinen 100% Einblick in Unterlagen u.ä. was den Po und IS betrifft haben und einfach nur wissen wollen, was für Verträge eigentlich gemacht wurden. Gemäß IS gibt es keine weiteren Verträge, IS: „Alle Bands mit Verträgen haben gespielt und ihre Gage bekommen“. Sollte das so sein, ist das schön, aber wir wissen es nicht genau, denn es gibt gegenteilige Aussagen. Deswegen möchten wir an dieser Stelle alle Betroffenen bitten, sich bei uns zu melden und uns ihre Verträge anzuzeigen und zu übermitteln!! Dann können wir sortieren und konkrete Aussagen zur Verfahrensweise machen.
Wie sieht es aus mit Rückerstattungen der Eintrittskarten?
Es wurde bereits erwähnt, dass das Geld nicht mehr da und unser Konto gesperrt worden ist. Wir können gut verstehen, dass Menschen sauer sind und ihr Geld wiederhaben wollen! Normal! Theoretisch könnten wir sagen, wir lassen uns die Vorverkaufsgelder von IS auszahlen, denn er hat damit gearbeitet und sie ausgegeben und wir zahlen dann die Betroffenen aus. Realistisch gesehen ist das aber Blödsinn, da IS kein Geld mehr hat und seine Firma insolvent ist. Wir können und wollen nicht bewerten was hier jetzt rein rechtlich für die Karteninhaber richtig ist oder nicht. Akzeptieren die, die da waren, die FA Soli-Party als Entschädigung? Wir hoffen es, wollen es aber nicht verlangen! Letztlich heißt das, das alle die sich jetzt irgendwie beschissen fühlen, für sich selbst entscheiden müssen, was sie tun wollen. Das Einzige was wir anbieten können ist, das Angebot von IS anzunehmen! Obwohl der Verein das Statement von IS (siehe Homepage FA) in großen Teilen nur kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen hat und einige IS auf Grund seiner Aussagen momentan nicht mal von weitem sehen wollen, hat es ein Gespräch mit IS zur Lösungsfindung gegeben. Wie schon erwähnt, verfügt Po über keinerlei Vorverkaufsgelder mehr und IS auch nicht. Eine Rückerstattung der Karten ist daher nicht möglich. IS versichert jedoch, dass er in jedem Fall im nächsten Jahr wieder das FA veranstaltet und IS sichert allen Inhabern von Karten für das FA 2012 zu, dass diese Karten in jedem Fall Gültigkeit für das FA 2013 besitzen! Wir halten das für eine gute und vorerst, leider auch für die einzige Lösung. Entscheidet selbst! Feedback dazu gerne und bitte nur noch an die neue offizielle E-Mail Adresse (pokuko@gmx.de) und NICHT mehr über die bekannte Force Attack Homepage!!!Wie geht’s weiter mit Po?
Der Verein kündigt jegliche weitere Zusammenarbeit mit IS! Wir entwirren weiter das noch bestehende Geflecht und kappen dann alle Verbindungen zu ihm. Was in ferner Zukunft bezüglich IS passiert, ist ungewiss und momentan nicht Gegenstand unserer Überlegungen. Klar ist aber, wir werden kein eigenes FA 2013 aufziehen und auch keine „Konkurrenzveranstaltung“ zu IS planen, stattdessen haben wir vor ein neues Festival auf die Beine zu stellen, bei dem es NICHT um kommerzielle Interessen geht. Vorerst gilt es den Verein zu stabilisieren. Dazu gibt es enorm viel Solidität und Unterstützung in Form von konkreten Hilfsangeboten durch Bands, Agenturen, Veranstaltern, Lokalitäten und vor allem auch Leuten aus der überregionalen, insbesondere aber auch der lokalen Rostocker Szene. Dafür ein großes DANKE! Wir greifen die Ideen auf, sammeln und sortieren und werden von unseren neu gewonnen Erkenntnissen abwägen, was umsetzbar ist und was nicht. Ein größeres Festival an der Ostsee klingt reizvoll (der Strand muss bunt sein!), aber vorerst wollen wir kleine Brötchen backen. Für die Rostocker interessant, gemeinsam mit dem JAZ e.V. wollen wir noch dieses Jahr den legendären JAZ-Fußball-Pokal wieder aufleben lassen und ihn in einer etwas größeren Festivität ausarten lassen. Let’s get started!Wir hoffen etwas zur Aufklärung der Situation beigetragen zu haben und verbleiben mit herzlichen Grüßen!!!
Die Mitglieder des Pokuko e.V.
Geschrieben von aaaaaprvdgrwwelt am 05.08.2012, 20:24 Uhr
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