» Übersicht
» Neuigkeiten
» Reviews
» Interviews
» Konzertberichte
» Links
» Suchen
» Kontakt
» Über uns
» Datenschutz
» Impressum
BITTTER - Sad Songs for happy people
Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/bittter.band/
https://www.bittter.de/
BITTTER, nur echt mit drei T.
Wem Bitter noch nicht bitter genug ist, für den gibt es BITTTER, weil das Leben nicht bitter genug ist.
Die Band aus Hamburg hat ihr Album “Sad Songs for happy people“ bereits 2022 veröffentlicht, jedoch wurde ich jetzt erst auf dieses Werk aufmerksam. Auch wenn es schon zwei Jahre auf dem Buckel hat, so möchte ich jedem der die Band noch nicht kennt, dieses Werk und die Band nicht vorenthalten.
BITTER ist eine Band die sich aus Mitgliedern speist die bei Maintain, Egozid und Goodbye Jersey gespielt haben und bei Rantanplan aktuell spielen.
BITTER haben mit “Sad Songs for happy people“ ein ziemliches Biest auf den Markt geworfen, was sich so leicht nicht in eine Schublade einsortieren lässt.
Hardcore der alten und mittelalten Schule ist die Basis. Auf diese Basis wird ein Gerüst aus Screamo, Nu Metal, Punk und eben Hardcore gebaut.
Songs wie “Shower Days“ oder “Credit“ sind wahre Circle-Pit Kracher. Da geht es mächtig mit Wut nach vorne. Das macht richtig Spaß zu hören und darauf abzugehen.
Songs wie “Commercial Breakdown“ tragen eine ordentliche Portion Ami-Punk in sich und neben den ganzen bösen Gitarren kommt ein feiner, runder Gesang aus dem Mikro. Ich sehe hier eine Festivalbühne vor der die Leute durchdrehen, sich aber gleichzeitig an der leichten Stadion-Attitüde erfreuen.
Der erste Song “Under the Pines“ ist ein sehr ruhiges, vielleicht sogar kommendes Unheil verheißendes Stück, was mehr als Intro durchgeht, bevor es mit “Payable till Death“ mit durchgedrehtem Gaspedal los geht. Auch hier ist der feine, runde Gesang zu hören, der dann von wütendem Hardcore-Screamo abgelöst wird.
Schon geil, dass so was nicht per se aus den USA kommen muss.
BITTTER haben mit diesem Album mehr als ein Achtungszeichen gesetzt, was sicher nicht jedem gefällt, aber auch nicht jedem gefallen will. Die Band macht das auf was sie Bock hat und was da raus gekommen ist, kann sich hören lassen.
BITTTER sind eine Entdeckung, die es gilt im Auge zu behalten.
Geschrieben von Frank am 22.05.2024, 18:52 Uhr
Kommentieren
Weitere interessante Reviews
Lord Bishop Rocks - Tear Down The Empire
Geiler Typ, wie konnte der so lange unter meinem Radar fliegen? Über 30 Jahre rockt LORD BISHOP schon, war unterwegs mit Superstars der harten Stromgitarren und ist auch äußerlich ein...
MÄNNI - DAS FRÖHLICHE ALBUM
MÄNNI bringt kein Album heraus und keine Single. Was ist es dann? Früher nannte man das Mini-Album. Der Spaß nennt sich “Das fröhliche Album“ und die Songs heißen u.a. “Niemals...
KATE CLOVER - The Apocalypse Dream
Von KATE CLOVER hatte ich bis jetzt noch nie gehört, aber als ich las, dass KATE CLOVER im Vorprogramm von The Hives gespielt hatte, wurde ich neugierig. KATE CLOVER kommt aus Los Angeles und...
Kreator - Krushers Of The World
Wie die Zeit vergeht. Schon wieder 4 Jahre her, dass ich KREATORs Hate Über Alles besprechen durfte. Die alten Herren hauen aber fleißig Alben neue Alben raus . Krushers of the World ...
THE AUTOCRATICS - NO TIME TO WASTE
THE AUTOCRATICS sind eine japanische Ska-Band die sich 2007 in der Hauptstadt Tokio gegründet haben. Die Ska-Szene ist eng vernetzt und Entfernungen spielen keine Rolle,. So haben die Japaner...
RONG KONG KOMA - SMILE
Da fängt das Gitarrenspiel so leise an, dass ich fast dachte, meine Anlage wäre kaputt oder auch meine Ohren oder beides. Kaum, dass ich mich an den leisen Klang gewöhnt hatte, am entspannen...
