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Enemy Rose - Promises We’ll never keep
Woran denkt man, wenn die Rede auf Belgien kommt? An dicke Pommes? Männeken Piss? Die alten Politikersäcke auf dem Altenteil im Eu-Parlament in Brüssel? Na, früher ging‘ mir so. Nach dem Anhören des Debutalbums von Enemy Rose muss ich dieses Spektrum wohl um den Gedanken an punkigen Rock’n’Roll in Reinkultur erweitern. Verdammt ein Album, das Spaß macht dreht hier seine Runden. Der Gesang ist etwas gewöhnungsbedürftig aber fügt sich insgesamt teilweise rotzig teilweise gelangweilt und angepisst ordentlich ins Gesamtbild ein. Hier stimmen die Melodien. Das Tempo bewegt sich überwiegend im mittleren Bereich, also mehr Rock als Punk. Trotzdem ist die Rotzigkeit aus dem Punk herübergeschwappt und komplettiert den guten Gesamteindruck. Hier gibt es 12 Songs in nicht ganz 40 Minuten, die den Fan von Rock’n’Roll und Proto-Punk-Rotz (so steht’s im Promowisch und wenn das nix zu sagen hat) voll zufrieden stellen. Zugegebenermaßen konnte ich anfangs nicht soviel mit der Band anfangen und hab deshalb auch die Besprechung vor mir hergeschoben und immer mal wieder reingehört in die Platte und ihre Versprechen. Und sie hat sie entgegen dem Titel der CD dann doch gehalten, locker drauflosgerockt und der Fuß beginnt schon bald mitzuwippen. Auch das Äußere des Silberlings stimmt mit nettem Artwork und den Texten im Beiheft. Die Texte scheinen mir nicht weltbewegend, etwas Liebe hier, Herzschmerz da und der Rock’n’Roll bestimmen den Grundtenor. Um die Sache hier zu einem Abschluss zu bringen bleibt mir nur zu sagen: Daumen hoch und mehr davon, schöne Melodien (die keinem wehtun), guter Gesang, eine herzzerreißende Ballade (Tainted (with regret) und cooler Rock’n’Roll, also insgesamt ein cooles Album. Erschienen ist das ganze schon im Feburar 2008 bei Wenn ihr euch einen Eindruck verschaffen wollt, geht das auf der Auch auf kann man mal gucken, wobei die zur Zeit noch nicht ganz fertig gebastelt ist.
Geschrieben von Jan am 11.06.2008, 00:00 Uhr
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