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CHROMOPILA - Pornöse Töne
Pornös tönt es hier 41:37 Minuten lang verteilt auf zehn Lieder. Ich hätte das Album „Pornöde Töne“ genannt, denn genau das ist die Musik. Die Songs sind stinklangweilig und viel zu lang. Wenn man seine Lieder schon auf über vier Minuten in die Länge zieht, dann muss man aber auch dafür sorgen, dass sie über die gesamte Länge hin unterhaltsam sind. Auch der im Bandinfo versprochene raue Gesang ist nur eine nette Umschreibung für die Tatsache, dass der Sänger nichts am Mikro zu suchen hat. Vermutlich kennt man sich. Die deutschen Texte haben kaum Substanz und an den Stellen, an denen sie offenbar lustig sein sollen, setzen sie die lyrischen Tiefpunkte der Platte. „Präsident der Welt“ und „Klopapier“ sind so lustig wie ein Gottesdienst und der Refrain von „Polizei“ ist so dämlich, dass ich mich beim Hören beinahe fremdschäme. Musikalisch wird in verschiedenen Gewässern gefischt aber den dicken Fisch ziehen sie nirgendwo raus.
Na gut. Laut Bandinfo haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, Rock mit deutschen Texten zu kombinieren und damit Spaß zu haben. Solange die vier Trierer damit Spaß haben, hat sich ihre Aufgabe ja erfüllt. Aber wer auf den Spaß der Hörer scheißt, sollte auch konsequent genug sein, seinen Spaß nicht auch noch auf CD in die Welt zu schicken.
Label: DIY / Vetrieb: Radar-Music
http://www.radar-music.de
http://www.chromopila.com
Geschrieben von Christian am 08.07.2008, 00:00 Uhr
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