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Montreal - Zwischen Tür und Angel
Weitere Informationen:
http://www.montrealmusic.de
http://www.myspace.com/montrealmusic
Leg die Ohren an, Montreal haben wieder etwas Neues veröffentlicht: Auf den Namen „Zwischen Tür und Angel“ hört das gute Stück Musik. Ihr eigenes musikalisches Rad erfinden sie hierbei nicht neu, alles Andere hätte mich auch verwundert, denn ihr Konzept setzt sich nun schon seit fast sechs Bühnenjahren recht erfolgreich durch. Dieser Erfolg sei ihnen auch gegönnt, schaut man sich ihr schier endloses Live-Archiv an und mit wem sie schon unterwegs waren, wobei mir Bands wie ZSK, die Bloodhound Gang, ELKE und Fall Out Boy einfallen..
Die Jungs sind auf Hamburg Records zu Hause, einem Label mit Bands, deren CD-Produktionen durchweg sehr sauber und perfekt produziert klingen (wie ich persönlich finde wie zum Beispiel beim letzten Sondaschule-, Staatspunkrott oder Mofa-Album), so wird auch bei „Zwischen Tür und Angel“ trotz einer Drei-Mann-Band-Konstellation nicht mit parallelen Gitarren, Effekten, Zweit- und Backgroundchorstimmen gespart, was letztendlich wieder eine große Klangbreite und eine ordentliche Wand erzeugt. Solch gute Produktion muss auch erst einmal geschafft werden und schließlich kann man auch nichts gut produzieren, was nicht schon gut ist.
Fünf Lieder befinden sich auf der EP, wobei ein Lied lediglich die Remix-Version des Liedes „Zum allerersten Mal“ des Vorgängeralbums „Die schönste Sprache der Welt“ ist, heißt, es gibt vier neue Lieder zu hören. Nicht gerade viel, aber die EP stellt „nur“ die Überbrückung der Wartezeit zum dritten Studioalbum, welches noch dieses Jahr erscheinen soll, dar. Auch erscheinen mir die vier vermeintlich neuen Lieder bekannt vorzukommen, so erinnert zum Beispiel das Lied „Erzähl mir mehr“ musikalisch stark an das Lied „Schwarz auf weiß“ der ersten Studioproduktion „Alles auf schwarz“, was mich jedoch nicht stören soll, da es somit die Neuauflage meines Montreal-Lieblingslieds ist.
Insgesamt ist die CD, gemessen an den vier neuen Liedern, knapp über zehn Minuten kurz, für mich ist sie trotzdem Fun-Pop-Punk, wie man ihn gerne hört.
Geschrieben von Chris am 30.07.2009, 00:00 Uhr
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