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PLACENTA - FIXED ACTION PATTERN
Weitere Informationen:
http://www.myspace.com/placentametal
Aus der Hauptstadt nach Bielefeld und wieder zurück. So lässt sich der Weg des Albums von PLACENTA am besten beschreiben. Die fünf Jungs kommen aus Berlin, ihr Label ist in Bielefeld und meiner Einer sitzt in Berlin.
Nun muss ich sagen, dass ich von PLACENTA noch nie was gehört habe, was vielleicht auch daran liegt, dass Death Metal nicht ganz mein Spezialgebiet ist. Nun liegt die Scheibe aber schon hier und wer sich die Mühe macht was an mich zu senden, soll natürlich auch beachtet werden.
Die Produktion des Albums fällt mir als erstes auf. Diese ist echt ultrafett. Der Sound kommt mehr als wuchtig rüber. Er überfällt einen geradezu. Das Album kann man vom Sound her unumwunden als Orkan der Stärke 12 bezeichnen.
PLACENTA spielen eine krude und wilde Mischung aus Death Metal mit brutalen Hardcore-Einlagen. In ihren Songs verpackt die Band unglaublich viele Breaks, Tempowechsel und unterschiedliche Gesangsparts, dass einem schwindelig werden kann. Als ob das nicht genug wäre, werden noch einige schwer gestörte Samples und Verzerrer - Sounds in die Songs gemischt, so dass man wirklich denkt, man hat es hier mit einer Horde komplett Verrückter zu tun.
Ich frage mich, wie die Band das live umsetzen will. Hier ist so viel Abstimmung und Timing notwendig, dass man entweder die Songs im Schlaf kann oder grandios scheitern wird.
So richtig passen PLACENTA mit ihrer Melange in keine Schublade, was ich aber durchaus als positiv empfinde, denn stumpfes Metalgeballer ist wahrlich nicht meins.
Mittlerweile höre ich dieses Album das dritte Mal durch und ich bin immer noch erstaunt, was die Band da auf die Beine gestellt hat. “Fixed Action Pattern“ ist eine prima Sache um den Kopf frei gepustet zu bekommen, quasi ein Ego-Shooter für die Seele.
Geschrieben von Frank am 25.03.2010, 00:00 Uhr
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