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ANTICOPS - THROUGH BLEEDING EYES...WHILE EVERYBODY´S DYING
Weitere Informationen:
http://www.anticops.com/
http://www.myspace.com/anticops
ANTICOPS bringen mit diesem Album ein Best-Of-Vinyl-Album heraus. Die Stücke sind vom zweiten und dritten Album der Band. Ob das wirklich Sinn macht oder nach Kommerz riecht, sollte jeder für sich selber entscheiden. Zumindest ist es so, dass es die Scheiben nicht mehr an jeder Ecke gibt, und so ist dieses Vinyl-Only-Release zumindest für jemanden der die Band aus Berlin kennen lernen will in Ordnung. Es sind auch noch zwei unveröffentlichte Songs dabei, so dass hier auch der Fan und Sammler zufrieden gestellt werden dürfte.
Wer die Band und die beiden Alben kennt, weiß, dass auf diesem Album auch keine Gefangenen gemacht werden. Die Jungs spielen brutalen Oldschool-Hardcore der einen, zumindest beim Hören des Albums, durchaus zu Begeisterung bewegen kann. Die Aufnahmen sind ordentlich, die Gitarren brummen fies, der Gesang ist aggressiv und das Schlagzeug bietet ordentliches Trommelfeuer. Dazu hat die Band eine eigene Einstellung zum Leben und der Gesellschaft, welche sie hier ordentlich rausbrüllt.
Mit ihrem Sound und ihrer Präsenz sind ANTICOPS in der Hardcore-Szene mittlerweile bekannt, Gastsänger wie Roger Miret ( Agnostic Front ) und Barney ( Napalm Death ) bringen da natürlich ordentliche Punkte.
Was mich an der ganzen Sache stört, ist die Tatsache, dass die Band bei den letzten Gigs die ich gesehen hab, immer extrem auf ihrer Attitüde und ihrer Einstellung rum geritten ist. Aussagen wie, man sei mehr Hardcore als die oder die Band sind manchmal doch peinlich und überflüssig. Haben die Jungs doch gar nicht mehr nötig sich so aufzuspielen. Gehört aber wahrscheinlich zum Geschäft. Sollen sie mal machen, wenn sie meinen dass sie das brauchen. Will jetzt auch gar nicht den Promotext der LP zitieren, denn das würde die recht gute Bewertung ruinieren, aber zumindest sollte man sich nicht ständig als Retter der Szene oder Erfinder einer neuen Szene begreifen.
Von Platte gefällt mir die Band besser gefällt als live, und das nicht nur wegen den Ansagen.
Geschrieben von Frank am 22.11.2010, 00:00 Uhr
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