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BONSAI KITTEN - DONE WITH HELL

BONSAI KITTEN - DONE WITH HELL

CD WOLVERINE RECORDS 18.02.2011
  7 / 10

Weitere Informationen:
http://www.bonsai-kitten.de/
http://www.myspace.com/bonsaikittenband


BONSAI KITTEN kommen aus Berlin und existieren seit 2004. Benannt hat sich die Band nach einer Bezeichnung die sich auf angebliche tierquälerische Züchtungen von besonders kleinen Katzen bezieht. Diese Züchtung bzw. die Vorwürfe die es gab, erwiesen sich jedoch als nicht haltbar. Vielmehr handelte es sich um eine satirische Darstellung und Provokation welche Katzenzüchter treffen sollte.

In den sieben Jahren ihrer Bandgeschichte haben die Berliner neben ihrem Debütalbum, welches auch in Japan erschien, insbesondere ebendort in Nippon Erfolge gefeiert. In Europa ging es für die Band ebenfalls ständig bergauf, so spielten sie auf einigen  großen Psychobilly - und Punkabilly - Festivals.

Nun erscheint mit “Done with Hell“ ihr zweites Album.

BONSAI KITTEN präsentieren auf ihrem zweiten Album zehn Songs die den eigenen Stil der Band perfekt repräsentieren. Die Band um Frontfrau Tiger Lilly Marleen spielt eine eingängige, mitreißende und immer tanzbare Mischung aus softem Psychobilly, deftigem Rockabilly und Einflüssen von Punkabilly. Besonders in den ruhigeren Parts kommt der Stil sehr burlesque rüber. Diese Mischung, gepaart mit der prägnanten Stimme von Tiger Lilly Marleen hat der Band verdientermaßen Bekanntheit eingebracht. So waren die vier auch nicht alleine im Studio, sondern haben mit Köfte de Ville, den Mastermind von Mad Sin, auch einen hochkarätigen Gastsänger gewinnen können. Köfte singt den, auch zu ihm sehr passenden Song “Done with Hell“, der gleichzeitig Titelsong des Albums ist, im Duett mit Tiger Lilly Marleen. Der Song ist einer der Höhepunkte des Albums. Die weiteren hochkarätigen Songs auf diesem Albums sind “Don´t mess with me“ und die Coverversion von “Please, Mister Jailer“ von Wynona Carr.

Im Laufe des Albums, besonders bei den letzten Songs, schafft die Band es nicht ganz, das hohe Niveau vom Anfang des Albums zu halten. Die letzten Songs des Silberlings sind nicht mehr ganz so markant wie die ersten Lieder. Insgesamt ist “Done with Hell“ trotzdem ein sehr gutes Album und allen Fans von Punkabilly und Psychobilly sehr ans Herz gelegt.


Geschrieben von Frank am 27.02.2011, 00:00 Uhr


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