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GANKINO CIRCUS - ZUM ERSTEN MAL IN IHRER STADT
Weitere Informationen:
http://www.gankinocircus.de/
http://www.myspace.com/gankinocircus
Heute gibt es mal eine Review einer Scheibe die schon seit 4 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich ist, jedoch erst seit dem 28.10.2011 wieder kaufbar ist, da die Erstauflage aus 2008 schon lange vergiffen ist. Dennoch denke ich, dass die Band es verdient hat, nicht nur ein paar Zeilen über ihr aktuelles Album “ Potpourri des Herrn Baron von Gunzenhausen“ bei ramtatta.de stehen zu haben ( http://www.ramtatta.de/reviews,id-1266,go-gankino+circus+_+das+potpourri+des+herrn+baron+von+gunzenhausen.html ), sondern auch über ihr erstes Album “Zum ersten Mal in ihrer Stadt“.
GANKINO CIRCUS spielen in kurzen Worten gefasst, eine Mischung zwischen Folk, Polka, osteuropäischer Musik, deutschem Schlager und einem Potpourri aus dem besten was die Musik zu bieten hat. Die Band aus Mittelfranken hat sich so ihr eigenes Stilkleinod zusammenkomponiert, und ist mit diesem seit einigen Jahren unterwegs.
Mit ihrer Musik schaffen sie es sowohl auf Dorfumzügen als auch als Vorband zu Eläkeläiset zu spielen. Sie sind schräg, sie sind anders und sie sind sehr unterhaltsam.
Diese Scheibe beinhalten vier Coversongs. Die weiteren zehn Songs sind alle traditionellen Ursprungs, und mir unbekannt. Ich komme aber auch nicht aus Mittelfranken, sondern aus Preußen und das traditionelle Liedgut gehört nicht gerade zu meinen Spezialgebieten. Jedoch zu dem von GANKINO CIRCUS.
Wer jetzt erwartet, dass hier eine Band alte Traditionals nur nachspielt liegt komplett falsch. Die Band hat alle Songs in ihrem eigenen Stil verarbeitet und zeigt neben der Bearbeitung als solcher auch großes musikalisches Können. Da kommen jazzige Einlagen neben Folk und Polka-Rhythmen neben Schlager-Einflüssen. Das passt perfekt zu einem Sommerfest in einer Wagenburg. Das fahrende Volk ist sowieso der Schwerpunkt des Albums. Es gibt Songs über den Circus, wie “Hereinspaziert, Hereinspaziert“ oder “Als der Zirkus in Flammen stand“ ( eine Coverversion von Georg Kreisler ), aber auch ganz traditionelles Liedgut in Mundart dargeboten wie das traurige aber irgendwie doch sehr mitreißende “Kerwa Madli“.
Viele Songs sind mit wenig oder keinem Text, was dem Spaß den man mit diesem Album hat aber keinen Abbruch tut.
Die CD kommt im aufwendigen Holzschuber, den ich bisher so noch nicht bei anderen Bands gesehen habe. So ist diese Scheibe das erste Gesamtkunstwerk der Band, welches den Auftakt für weitere großartige Alben gebildet hat, wie eben das aktuelle “Das Potpourri des Herrn Baron von Gunzenhausen“.
Geschrieben von Frank am 01.07.2012, 00:00 Uhr
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