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RASTA KNAST - TRALLBLUT
Weitere Informationen:
http://www.rasta-knast.de/
http://www.myspace.com/rastaknast
RASTA KNAST haben ein neues Album herausgebracht!
Es ist tatsächlich wahr!
Nein, kein Gerücht, es stimmt!
Nach sage und schreibe 11 Jahren ist “Trallblut“ das erste neue Studioalbum der Band.
Viele haben es für nicht mehr möglich gehalten, aber auch wenn die Band sich in Deutschland teilweise rar gemacht hat und auch wenn sie einige Musiker hat kommen und gehen sehen, die Band gab es immer! Der leitende, treibende Kopf und einziges noch von der Urbesetzung übrig gebliebene Bandmitglied ist Martin K..
Das neue Album ist nicht nur ein RASTA KNAST - Album wie man es sich wünscht, sondern auch komplett von Martin K. in seinem eigenen Studio aufgenommen. Es ist sozusagen komplett RASTA KNAST ohne Fremdeinwirkung.
Wenn nach 11 Jahren ein neues Album erscheint sind zum einen die Erwartungen groß und zum anderen hat jeder der die Band begleitet hat sein kleines eigenes Refugium gebaut, was RASTA KNAST heißt. Das soll nicht zerstört werden, sondern belebt werden. Mir jedenfalls geht es so und das macht dieses Review auch schwer für mich.
Am 20.04.2012 hatte ich die Band mit Alarmsignal und Johnnie Rook im Tommy-Haus in Berlin gesehen ( http://www.ramtatta.de/konzertberichte,id-130.html ) und kann sagen, die Band ist live immer noch so, wie man sie in Erinnerung hat. Deshalb lohnt es sich auch immer noch, ein Konzert der Band zu besuchen. Die Band wird den Rest des Jahres verstärkt auf der Bühne zu sehen sein und Konzerte in 2013 werden bereits geplant.
Nun aber die Frage, wie das Album ist und die ich versucht habe galant in den Hintergrund zu schieben, aber da das hier eine Review und kein Essay sein soll, werde ich mich jetzt wohl oder übel der Antwort widmen.
Der Abschluss des letzten Absatzes suggeriert, dass die Review vielleicht nicht gut ausfallen könnte, das ist mitnichten so.
Die dreizehn Songs die “Trallblut“ zu bieten hat kommen in bester RASTA KNAST - Manier daher. Sie sind typisch RASTA KNAST, was zugleich Segen und Fluch ist. Segen für diejenigen die von RASTA KNAST nichts anderes erwarten als das was sie kennen. Diejenigen bekommen die volle Packung. Diejenigen wird es auch nicht stören, dass manche Songfragmente und Melodiebögen einem von älteren Songs der Band bekannt vorkommen. Nicht das die Band sich selber covert, aber sie weckt Erinnerungen an Songs der vergangenen Scheiben. Ist ja auch nicht verkehrt, fällt nur auf und zeigt, dass die Band sich auf ihre musikalischen Stärken verlässt.
Fluch ist dieses Album für diejenigen die sich eine musikalische Entwicklung von der Band erwünscht haben. Es ist immer noch der gleiche Stil, wie eh und je.
Textlich ist “Trallblut“ allerdings lebenserfahrener, melancholischer und wehmütiger als die letzten Alben. Das mag schlichtweg an der Lebenserfahrung liegen, aber vielleicht auch die Erkenntnis, dass sich in den letzten Jahren nicht viel zum Guten gewendet hat. So sind die Texte insgesamt düsterer, wie z.B. “Zeichen der Totale“ oder “Retroaktiv“.
RASTA KNAST besingt auf “Trallblut“ in bekannt, anspruchsvoller Manier das Leben, wie es war, wie es ist und wie es sein wird. Wenig wird konkretisiert, vieles bleibt offen und somit dem Hörer überlassen. So schafft es die Band einen zum nachdenken zu animieren.
Damit hat die Band alles richtig gemacht.
“Trallblut“ ist das düsterste, weil vielleicht reflektierteste Album der Band, aber es ist deswegen keineswegs schlechter als die bisherigen Alben der Combo.
Geschrieben von Frank am 18.07.2012, 00:00 Uhr
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