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Alcoholator - Coma

Alcoholator - Coma

CD High Roller Records 16.03.2012
  7 / 10

Weitere Informationen:
http://www.myspace.com/alcoholator#!
http://www.alcoholator.net/


Coma ist das erste richtige Album dieser erst seit 2010 existierenden Band aus Kanada. Bis dato hatte die Band erst ein Demo „Drunker than thou“ veröffentlicht, welches gratis verteilt wurde. Wie man sich durch den Namen der Band schon fast denken kann, handeln die Texte durchaus oft vom Alkoholgenuss, allerdings nicht nur. Unter anderem werden auch gerne die Themen Folter, Gewalt allgemein etc. angeschnitten.

Das Album startet mit einem flotten instrumentalen Thrash-Metal Stück, was direkt klar macht in welche Richtung es auf der Platte gehen soll. Die Geschwindigkeit wird fast für den ganzen Rest der Platte beibehalten auch, nachdem der Gesang  eingesetzt hat, ist deutlich wo die Einflüsse der Band liegen. Anthrax, die frühen Metallica (Kill ´em all), D.R.I. oder Kreator sind gute Vergleichsgrößen. Musikalisch stehen die vier relativ jung wirkenden Herren den genannten Bands auch in nichts wirklich viel nach. Vielleicht im Abwechslungsreichtum der Texte, aber sonst gibt es an der technischen Umsetzung nicht viel zu meckern. Ein paar an den passenden Stellen gesetzte Gitarrensoli, nicht zu ausufernd und nicht einfach nur runtergewichst, um zu zeigen was man so drauf hat, sondern gezielt an die richtigen Stellen gepackt. Mit Lied Nummer 5 „Pounding Metal“ nehmen sie etwas das Tempo raus und setzen einen Moshtrack mitten rein, der bestimmt einige Leute zum mitsingen animieren wird. Dabei greift der Sänger durchaus auch mal in die Gesangsstilkiste der 80er und lässt kurz Bruce Dickinson raushängen. Nach diesem Smasher geht es dann mit der gewohnten Geschwindigkeit weiter. Insgesamt ist das Album musikalisch das, was man erwartet. Thrash Metal gut gespielt und umgesetzt. Manchmal könnten die Lieder etwas kürzer sein. Das Coverartwort (Vorderseite) zeigt ein paar Ärzte, die sich anscheinend ordentlich betrunken haben, mit einem schreienden Patienten ohne Gesicht im Hintergrund. Passt zum Namen der Band, zum Albumtitel und zu den meisten Texten, spricht mich optisch aber nicht so wahnsinnig an. Was den Rest des Artworks angeht, kann ich mir keine Meinung bilden, da ich die Platte nur als mp3-Download mit Frontcover erhalten habe.

Quintessenz: Für mich ein ziemlich gelungenes Debütalbum, was hält, was es verspricht. Ich denke, dass die Jungs in der Thrash-Metal Szene früher ganz gut angekommen wären und sich auch in der heutigen Szene einige Fans in ihr Boot holen können.


Geschrieben von DJ Zündapp am 07.08.2012, 00:00 Uhr


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