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THE METEORS - DOING THE LORD´S WORK
Weitere Informationen:
http://www.kingsofpsychobilly.net/
http://www.myspace.com/meteors
Die Kings of Psychobilly offerieren ein neues teuflisches Werk an die hungrigen Höllenhunde dieser Welt, oder THE METEORS haben ein neues Album veröffentlicht.
Zu THE METEORS muss man nichts mehr sagen. Es ist die Band die den Psychobilly so geprägt hat wie keine andere Band, ja den Psychobilly sogar erfunden hat. Die Band um Mastermind P. Paul Fenech ist trotz ihres langen Bestehens von mehr als 30 Jahren, nicht nur immer noch sehr umtriebig, sondern auch immer noch präsent. Es ist immer noch die Band im Psychobilly! Wer Psychobilly hört trifft zwangsläufig auf THE METEORS.
Das Trio spielt den ursprünglichen Psychobilly. Dieser mag vielen jungen Fans langsam, behäbig und wenig actionreich vorkommen. So ging es auch mir, als ich mit Punk anfing und die ganzen ´77er Bands das erste Mal hörte. Erst als ich älter wurde, lernte ich diese Bands zu schätzen, insbesondere was sie für das Genre, für die Bewegung getan haben. Ähnlich ist es auch mit THE METEORS.
Die sechzehn Songs von “Doing the Lords Work“ sind düster, unheilvoll und faszinierend. So wie die Songs von THE METEORS nun mal sind. Allerdings lässt die Band auch andere Stile in leicht verdaulichen Dosen in ihre Musik einfließen. Surf, Rock´n´Roll und Country sind die größten Einflüsse. Einige Samplers und Effekte sind ebenfalls auf der Platte zu finden.
So ist der erste Song mit Samples versehen. Das hat mich schon verwundert, ist es doch ein Überraschungsmoment mit dem ich nicht gerechnet habe.
Klassische Psycho-Nummern sind natürlich auch auf dem Album zu finden. Hier sei Beispielhaft “She screams out my Name“ genannt. “Girl Meat Fever“ (was für ein Titel!) ist genauso ein Song, der auch noch zum wrecken einlädt. Wrecken, das Tanzen der Psychobillys, was natürlich auch THE METEORS erfunden haben sollen. Wenn man dann warm ist von den ersten Songs, kommt mit “The Day the Earth dripp´d Blood“ ein ungewohnt schneller Song, der sich live sicherlich in kürzester Zeit zu einem Hit entwickeln wird.
Die Songs von THE METEORS sind vornehmlich bei Dunkelheit zu hören, vornehmlich in einsamen Gegenden oder in Clubs die von entsprechendem Publikum besucht werden. Die Songs haben einen ganz eigenen Zauber, eine ganz eigene Faszination und sie können Angst machen. THE METEORS waren nie eine Showband, es kommt bei dieser Band ernster, beängstigender rüber.
Also, alles wie immer. THE METEORS, wie immer in einer anderen Liga spielend!
Geschrieben von Frank am 12.10.2012, 00:00 Uhr
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