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Peppone - Peppone
Weitere Informationen:
http://www.peppone.info/
Die LP kommt mit schönem Artwork, inklusive Textblatt, Download-Code und einem Rezept für Spaghetti Peppone, was ich eine besonders gute Idee finde, sollten mehr Bands machen. Es gibt die Platte sowohl als rotes, als auch als schwarzes Vinyl. Herausgebracht wird das ganze Paket über Bördebehörde Tonträger, wohl das bandeigene Label und aufgenommen wurde die Platte in Heimarbeit. Insgesamt denkt man sich beim ersten und auch zweiten Hören: Wow, da haben die Jungs aber viel Boxhamsters o.ä. gehört. Die Stimme ähnelt sehr der Stimme Martin Coburgers und vom Gitarrensound ist man auch nicht weit entfernt. Die Texte sind ähnlich kryptisch gehalten, wobei oft schon klar wird, was das Thema und die Kernaussage ist. Finde ich erstmal sehr positiv, da die Boxhamsters mir persönlich ziemlich zusagen. Für Freunde dieser Art von Musik also auf jeden Fall eine Kaufempfehlung! Man kann aber trotzdem nicht sagen, dass die Band alles klaut, kopiert etc. denn es werden viele eigene Ideen mit eingebracht, die dem Ganzen eine eigene Note geben, unter anderem poppige Orgelparts.
Es gibt aber bei dem Album auch noch einige Sachen, die mir nicht ganz so gut gefallen, die ich auch noch loswerden muss und das ist vor allem produktionsbedingt! Mit einer besseren Produktion hätte man noch deutlich mehr aus dem Album rausholen können. Zum einem fällt es sehr stark auf, dass die Band keinen Schlagzeuger hat und stattdessen nur einen Drumcomputer benutzt. Kann man ja ruhig machen, dann sollte aber der Schlagzeugsound auch ein bisschen knackiger und fetter rüberkommen, ist hier etwas schwach auf der Brust und oft etwas eintönig. Da könnte man sich ein Beispiel nehmen an Inner Conflict, die jahrelang einen Drumcomputer nutzten, der einen Schlagzeuger aber nicht hat vermissen lassen. Ich denke der Band würde ein echter Schlagzeuger noch das gewisse Etwas mehr bringen. Muss aber ja jeder für sich selber entscheiden. Leider fällt zusätzlich gelegentlich eine gesangliche Unsicherheit beim Sänger auf, die ebenfalls durch eine fettere Produktion hätte wettgemacht werden können.
Mein Fazit: Insgesamt eine ganz gute Platte! Bei der nächsten Platte würde ich mir jedoch eine besser Produktion wünschen, dann wird die mit Sicherheit der Hammer!
Geschrieben von DJ Zündapp am 12.02.2013, 00:00 Uhr
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