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BOYSETSFIRE - while a nation sleeps….
Weitere Informationen:
http://boysetsfire.org/
Als es 2006 hieß BOYSETSFIRE lösen sich auf, lief mir eine kleine Träne aus dem Auge. Die wurde jedoch relativ schnell von Sänger Nathan Grays neuer Band THE CASTING OUT getrocknet, die es dann allerdings auch nur 3 Jahre lang gab. Im Oktober 2010 hieß es dann BOYSETSFIRE würden sich wiedervereinen und seit dem warte ich sehnsüchtig auf das 5te Album, welches dann endlich im Januar 2013 im eigenen Studio produziert wurde.
Und als hätten diese 7 Jahre dazwischen überhaupt nicht existiert, schließt sich „While A Nation Sleeps…“ nahtlos am Vorgänger „The Misery Index: Notes From The Plague Years“ an. Schon beim Opener „Until Nothing Remains“ powern die Gitarren von Chad Istvan und Joshua Latshaw Die Sticks von Dan Pelic erzeugen einen Wirbelsturm auf dem Schlagzeug und der Gesang von Nathan Gray knallt einen regelrecht um die Ohren. Der ideale Ort um das Album zu hören ist übrigens im Auto, da ballert mir der Subwoofer fast die Heckscheibe raus, sprich der Bass von Robert Ehrenbrand (aus München!) oder Chris Rakus, wer auch immer das Album eingespielt hat, sowie die Bass-Drum ballern dort besonders fett. Nicht anders geht´s mit den folgenden zwei Hardcore-Songs „Closure“ und „Heads Will Roll“ zu, die nur mit mehr Screaming- und Background-Gesang sind.
Etwas ruhiger wird es dann mit „Phone Call“, dem vierten Song auf dem Album. Danach wechselt sich die Intensität der Songs immer wieder ab, mal eher melodischer Punkrock, mal eher heftiger Hardcore, aber immer mit viel Gefühl, was dem Album sehr gut tut. Dementsprechend sind auch die Texte, bei dem Nathan Gray kein Blatt vor dem Mund hält. Mit „Let It Bleed“ ist auf dem neuen Album auch ein Song vom zweiten THE CASTING OUT Album zu hören, warum die Jungs aus dem zweit kleinsten, aber auch ältesten USA-Bundesstaat „Delaware“ (mittig zwischen Baltimore und Philadelphia) den Song nochmals auf eine Platte pressen ließen, ist mir leider nicht bekannt. Auch nicht bekannt ist mir leider das Booklet, ob das nun ein doppelseitiges graues Blättchen ist oder ein fettes Layout-Feuerwerk zeigt. Schade und dafür gibt es auch einen Punktabzug.
Ansonsten laufen die 13 Songs in Dauerrotation, alle 47 Minuten beginnt „Until Nothing Remains“ wieder von vorne und das am lieben im Auto :-)
Geschrieben von Karsten Conform am 19.06.2013, 23:12 Uhr
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