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THE BOSSHOSS - FLAMES OF FAME
Weitere Informationen:
http://thebosshoss.com/flames/#!
Nach “Liberty of Action“ kommt jetzt das neue Album der Großstadtcowboys von THE BOSSHOSS mit dem Titel “Flames of Fame“ daher.
Hier wird nicht tief gestapelt, hier wird hoch gebaut. Das Selbstbewusstsein der Band scheint so groß wie ihr Erfolg zu sein. Sie können auch selbstbewusst in die Welt schauen, haben sie doch mit ihrem letzten Album, ausverkauften Konzerten und Charteinstiegen gezeigt, dass sie das was sie machen richtig gut können. Bei mir ist das letzte Album auch sehr gut angekommen (siehe: http://www.ramtatta.de/s/reviews/f/details/id/4111/ “Black Edition“ und hier: http://www.ramtatta.de/s/reviews/f/details/id/3881/ ) und ich höre es immer noch sehr gerne. Es rockt, es hat Eier und es ist schweinecool.
Die Meßlatte liegt hoch. Was kann “Flames of Fame“?
Nach dem Opener “Bullpower“ kommt mit “Do It“ der Song, der schon mit einem Video ausgekoppelt wurde. Song und Video passen sehr gut zusammen. Alles ist perfekt gesetzt und so macht dieser Song auch ohne Bilder eine gute Figur. Ein typischer Song von den Berlinern von THE BOSSHOSS.
Was beim Hören, auch nach mehrmaligem Hören, auffällt, ist, dass sich das Album kaum von ihrem letzten Album unterscheidet. Beim ersten Hören war es für mich sogar so, dass ich dachte, die Songs von “Liberty of Action“ sind einfach mit neuem Text noch mal aufgenommen worden. So ganz falsch ist das tatsächlich nicht, denn die Band spielt ihren Stil und macht keinerlei Experimente. Ganz im Gegenteil, die Bläser des letzten Albums sind weit weniger an den Songs von “Flames of Fame“ beteiligt.
Das Erfolgsrezept des letzten Albums wurde unverändert auf “Flames of Fame“ angewendet. Raus gekommen ist damit ein Album, ohne Überraschungen, vielleicht ein bisschen ruhiger als “Liberty of Action“, aber ein Album was keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Alec Völkel und Sascha Vollmer sind immer noch bei “The Voice of Germany“ in der Jury und erzählen Menschen die sich nicht anders zu helfen wissen als ihr Talent in einer Castingshow zu präsentieren, was sie wie machen sollen um ihr Talent einzusetzen um erfolgreich zu sein. Die Cowboys haben anscheinend vergessen, sich selber mal zu reflektieren, sonst wäre so was wie “Flames of Fame“ nicht raus gekommen.
Dass 11 Songs starke Album ist nicht schlecht, wenn es “Liberty of Action“ nicht gäbe. Da es das Album aber schon gibt, ist diese Veröffentlichung im besten Fall langweilig, man könnte auch sagen, als Fan, ärgerlich.
Geschrieben von Frank am 10.11.2013, 14:47 Uhr
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