Design wechseln

Start » Reviews » The Baboon Show - Damnation

The Baboon Show - Damnation

The Baboon Show - Damnation

CD Kidnap Music / Cargo Records 28.03.2014
  7 / 10

Weitere Informationen:
http://www.thebaboonshow.de
http://www.facebook.com/thebaboonshow


Ein gutes Jahr ist gerade einmal vergangen nach Ihrem letzten Longplayer.
Nun sind „The Baboon Show“ Ende März mit Ihrem neuen Release ,das den Namen „Damnation“ trägt , am Start.

Schon beim Eröffnungssong „The Shame“ weiss man spätestens beim Einstieg der Vocals, um welche Band es sich handelt. Der Gesang von Frontfrau Cecilia hat einen relativ hohen Wiedererkennungswert wie ich finde.
Eine typische Baboon Show Up-Tempo Nummer.
Ihre Stimme hat dennoch einen etwas anderen Sound als auf den Vorgängerscheiben, wie auch der Gesamtsound des Albums.
Produziert von Pelle Gunnerfeldt (u.a. The Hives), kommen die 10 Tracks auf „Damnation“ im Gegensatz zum Vorgänger „ People´s Republic Of The Baboon Show Formerly Known As Sweden” eher im garagemäßigen Sound daher.

Stilistisch wieder eher etwas mehr Punk als Rock im Vergleich zum Vorgänger, kann man die unterschiedlichsten Anleihen ausmachen. So erinnert mich z.B. der Song „High Five with the Guys“ irgendwie ein wenig an die Toy Dolls, bei „Lobby Boy“ fällt mir nach den ersten Takten Black Sabbath ein.
Dezente Keyboards geben dem einen oder Anderen Moment in den Songs ein bisschen 80er feeling, bei der nächsten Nummer ein bisschen von den 60s.
Der Song "Jesus" kommt im eher stampfenden Rocksound daher, der besonders für die Stimme von Sängerin Cecilia viel Raum lässt und diese gut im Mittelpunkt stehen lässt.
Auch wagen sich The Baboon Show mit „Is there a better way“ an eine Cover Nummer von Status Quo von deren Blue for you Album aus den Mittsiebzigern. Niemand muss bei dieser Erkenntnis zusammenzucken, die Mädels und Jungs aus Schweden drücken der Nummer auch Ihren Stempel auf, auch wenn das Orginal weder softer noch langsamer ist.

Eher etwas atmosphärisch und getragen kommt die letzte Nummer auf dem Album mit dem Titel „Break Another Finger“ daher.
Keine Nummer zum ab-pogen, aber mit eine der besten Nummern auf dem Album wie ich finde.
Nach gut 27 Min. geht "Damnation" dann auch schon zu Ende.
Insgesamt ein gelungenes Album, bei dem ich allerdings nicht gleich irgendwo „hängen“ geblieben bin.
Mit mehrmaligem Hören erschloß es sich dann etwas mehr, wenn auch ein oder zwei mehr eingängige Abgehnummern im Stil des Eröffnungssong dem Album in seiner Gesamtheit gut getan hätten.
"Damnation" ist ab 28.03.14 als Vinyl und CD erhältlich, ausserdem jetzt schon als LP + MP3 - Preorder Set als limited Edition (100 Stück) vorbestellbar.

Geschrieben von TomB am 14.03.2014, 20:05 Uhr


Teilen:                    

Kommentieren



Weitere interessante Reviews

MUCH THE SAME - EVERYTHING IS FINE

MUCH THE SAME ist zurück. 13 Jahre ist es her, seit dem die Band aus den USA ihr letztes Album “Survive“ veröffentlicht hat. In gewisser Weise ist das Ironie des Schicksals, dass ihr...

Weiterlesen

THE SPIRIT OF SKA - 30 JAHRE PORK PIE -

Wer hat an der Uhr gedreht? Sind es wirklich schon 30 Jahre? Oder wie Dr. Ring Ding im Geleitwort zu diesem Album schreibt: How time flew since I wrote a few humble words about the 20...

Weiterlesen

PIEFKE - menschenmhle (12“Vinyl mit Downloadcode, Download, Stream)

Ab nach vorne, erste Reihe und Massen-Pogo mit PIEFKE ! Also wer bei der Mucke noch sitzen bleiben kann, ist `nen Schlagerfutzi ! Mit dem deutschsprachiger Punkrock, der kein Blatt vor den Mund...

Weiterlesen

POPPERKLOPPER - ALLES WIRD WUT

30 Jahre POPPERKLOPPER. Weiß noch jemand was ein Popper war? Das Internet muss man schon intensiver durchstöbern. Ist der Bandname antiquiert? Namen sind wie Schall und Rauch. ...

Weiterlesen

LOS FASTIDIOS - JOY JOY JOY

Schon seit 28 Jahren gibt es die in Verona gegründete Band LOS FASTIDIOS. Antifaschistisch, links, engagiert und mit dem Herz am richtigen Fleck. Mittlerweile sieht man Sänger Enrico das...

Weiterlesen

TOMAS TULPE - der mann im pfandautomat (CD, Download, Stream)

TOMAS TULPE der workaholic vom Berliner Ostkreuz (da bin ich doch schon mal umgestiegen, als ich von Gesundbrunnen zur Alten Försterei mit der S-Bahn gesurft bin) schmeißt mittlerweile alle 2...

Weiterlesen