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THE BUNNY GANG - THRIVE

THE BUNNY GANG - THRIVE

CD Membran 04.10.2014
  5 / 10

Weitere Informationen:
http://thebunnygang.com/


THE BUNNY GANG, hört sich irgendwie wie der Name einer Kindergartengruppe an.
Tatsächlich ist die Gang dem Kindergartenalter schon länger entwachsen. Der Name hat auch nix mit Kindergärten zu tun, sondern war ein Name einer Punkrock-Crew die sich The Original Bunny Gang nannte und aus South Bay in Los Angeles stammte. Damit sind wir schon voll in der Bandgeschichte drin. Nathen Maxwell von Flogging Molly war seinerzeit Mitglied dieser Gang und die Gang war Teil seiner Jugend. Nun ist nicht nur Nathen erwachsen und die Mitglieder der Gang sind wahrscheinlich in alle Winde verstreut. Nathen hat sie aber nicht vergessen und diese Band nach ihr benannt.
Nathen Maxwell ist der Kopf der Band und “Thrive“ ist das zweite Album der Hasenmeute.
THE BUNNY GANG haben musikalisch wenig mit Flogging Molly zu tun. Die Band ist mehr im Alternative und im Reggae zu Hause. Eine Prise Folk und Punk hier und da, aber nicht Folkpunk und fertig ist der Stil. Liest sich so erstmal gar nicht übel.
Die ersten Songs des Albums “The Reckoning“, “Sirens through the City“ und “Illegal Market“ lassen mich an Buster Shuffle denken. Schöne Melodien, Midtempo, treibender Beat, Reggae, knallig. Es macht Spaß die Songs zu hören. Sie sind tanzbar, eingängig und wissen zu gefallen.
Bei den weiteren Songs wird das Tempo allerdings merklich langsamer. Es geht mit den Songs mehr in Richtung Reggae und Reggae-Pop. “Waves“ ist sogar ein richtig sphärischer Song. Nach der dritten Spaßzigarette kommt der Song wahrscheinlich richtig gut.
Dem Fan solcher Musik mag das insgesamt vielleicht sogar gefallen. Mir fällt es allerdings schwer, das Album bis zum Ende zu hören. Zu gleichförmig sind die Songs (Ausnahme ist alleine “We are the Ones“ der fast schon an Blink182 erinnert). Es ist nach Song fünf eher ein großer, langer Song, der sich nicht groß ändert und mich an lange Sessions-Abende denken lässt, wo die Musiker auf der Bühne ihren Spaß haben, sich der Laden aber nach und nach mehr und mehr leert.
Das hier Musiker am Werk sind die wissen, wie man Instrumente spielt ist unbestritten. Das Nathen Maxwell Musik machen möchte die er mag und die von Flogging Molly weit entfernt ist, ist sehr löblich. Sonst würde sicher der Vorwurf des Abziehbildes kommen.
Es mag durchaus auch Menschen geben die diese ruhige, etwas eintönige Musik mögen.
Ich gehöre nicht dazu und deshalb kann ich dieses Album nur als langweilig beschreiben, die ersten drei, vier Songs und “We are the Ones“ mal ausgenommen.





Geschrieben von Frank am 25.09.2014, 18:21 Uhr


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