» Übersicht
» Neuigkeiten
» Reviews
» Interviews
» Konzertberichte
» Links
» Suchen
» Kontakt
» Über uns
» Datenschutz
» Impressum
e.d.e.n - Fäuste Hoch
Weitere Informationen:
http://www.eden-band.de/
Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
Dieses Zitat von Voltaire steht im Cover, wenn man die CD “Fäuste hoch“ der Band e.d.e.n. herausnimmt. Eine Band die hinter jedem Buchstaben einen Punkt braucht, wie als ob jeder Buchstabe eine Aussage ist. Dann noch Fäuste hoch und im Promozettel das Wort Deutschrock.
Mich hat es geschüttelt.
Ist das jetzt noch eine Deutschrock-Scheibe einer weiteren Möchtegern-Onkelz-Band?
Ich rechne mit dem Schlimmsten, denn die Vorzeichen sehen nicht gut aus.
Um meine Befürchtungen, zumindest was die politische Richtung angeht, schnell zu zerstreuen, gibt es mit dem Opener “Fäuste Hoch“ gleich ein Statement gegen Hass und Gewalt. Politisch macht e.d.e.n jedoch keine Aussage. Nun will ich hier nicht irgendwas interpretieren, nur um die Band schlecht zu machen. Gebe ich ihr also weiter eine Chance.
Weiter dreht sich die CD.
e.d.e.n. spielen tatsächlich das was man deutschsprachigen Rock nennen kann und was eigentlich auch Deutschrock ist. Nur, das Deutschrock negativ behaftet ist. Aber wie COR von Rügen so treffend sangen mit “Die Erlösung“, es ist eben die Bezeichnung von deutschsprachigem Rock.
Früher, in meiner Jugend, hätten einige Songs von e.d.e.n. fasst noch in den Punkbereich eigenordnet werden können. In diese Teenie-College-Punk - Schublade wo sich die ganzen Punkbands von Gymnasiasten tummeln.
Textlich geht es bei “Fäuste hoch“ eher um Gefühle sowie um persönliche und gesellschaftliche Reflexionen. Wenig Kampf, mehr Herz. Also eher Schnulze statt Pflasterstein. Wem das gefällt, der sollte sich “Fäuste hoch“ mal anhören.
Mir persönlich ist das zu wenig, was die Band hier bietet. Irgendwie ist das Vorstadtrock für Vorstadtkinder die weder Rebellion noch richtig Rock´n´Roll wollen. Es ist eben ein Unterschied, so was nur zu Hören um zu versuchen cool zu sein oder wirklich davon überzeugt zu sein. e.d.e.n. kann ich mir in der Kleinstadt gut vorstellen, für die Großstadt reicht es aber nicht. Lange nicht.
Insgesamt wäre es gar nicht so schlecht, wenn es nicht so schlecht wäre.
Geschrieben von Frank am 24.08.2016, 18:10 Uhr
2 Kommentare
Geschrieben am 03.09.2016, 15:26 Uhr
Absolut nicht fair dieses Review. ..
Leider habe ich sie nochnie live gesehen aber das Album ist klasse.
__________________
Der Endgegner ist nicht gut für dich!
Kommentieren
Weitere interessante Reviews
THE NO - UNERHORT - Ihre schönsten Songs bis jetzt -
“Ist das was Neues von Sondaschule?“, wurde ich gefragt, als die neue Scheibe von THE NO (den Strich durch das “O“ schafft meine Tastatur nicht) in meiner Anlage lief. Es ist natürlich...
BRAUSEPÖTER - FREI VON ALL DEM HIER
BRAUSEPÖTER...noch nie gehört! Wer ist das? Keine Ahnung? Ich hatte auch keine Ahnung, bis das Album in meinem Briefkasten lag und ich mir den beiliegenden Infozettel zu Gemüte geführt...
Kreator - Krushers Of The World
Wie die Zeit vergeht. Schon wieder 4 Jahre her, dass ich KREATORs Hate Über Alles besprechen durfte. Die alten Herren hauen aber fleißig Alben neue Alben raus . Krushers of the World ...
THE WALTONS - IT´S CHRISTMASTIME
Zu Weihnachten immer die gleichen Lieder? Das muss nicht sein! Endlich gibt es Abhilfe zu den schnöden Weihnachtsliedern der Kirchenchöre. THE WALTONS haben sich die Weihnachtsmütze auf...
THE CASUALTIES - DETONATE
Sie sind wieder da! THE CASUALTIES! Die wohl in Europa bekannteste aktive Hardcore-Punk-Band aus den USA bringt nach acht Jahren ihr neues Album heraus. Ich habe schon gedacht, sie haben...
THE AUTOCRATICS - NO TIME TO WASTE
THE AUTOCRATICS sind eine japanische Ska-Band die sich 2007 in der Hauptstadt Tokio gegründet haben. Die Ska-Szene ist eng vernetzt und Entfernungen spielen keine Rolle,. So haben die Japaner...
