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DIE DORKS - URLAUB IN DER BRD
Weitere Informationen:
http://www.diedorks.de/
https://www.facebook.com/DieDorksPunk
DIE DORKS haben einen Bandnamen der aus dem Englischen abgeleitet ist.
DIE DORKS kommen aus Marktl am Inn aus der bayerischen Provinz
DIE DORKS haben ein Label aus Kreuzberg, Core Tex!
Was sind den diese DORKS?
Diese Band, vier Jungs und Sängerin Lizal ziehen seit fünf Alben und einigen Jahren fleißig durch die Republik und zeigen ihre Interpretation von Punkrock. Die Interpretation hat sich mit dem musikalischen Können geändert. War es bis zum dritten Album “Tyrannoplauzus Fett“ noch klassischer Deutschpunk, mit bissigen, aggressiven, teils sarkastisch lustigen Texten so ist es seit zwei Alben eine ganz eigene Mixtur. Als Grundzutat gehört Länge dazu. Die Songs sind untypisch für Punkrock recht lang, mit einer immer lauten und gut gespielten Gitarre, vielen Breaks im Tempo und Stil. Dazu röhrt, singt, schreit und keift Sängerin Lizal die Texte ins Mikro. Ihre Stimme wird nicht jedem gefallen, aber Punkrock tut das eben auch nicht und muss es auch nicht. Wobei Punkrock hier vielleicht zu eng gefasst ist. Der Stil der Band ist weit mehr. Es ist ein Potpourri aus Punk, Metal, Ska, Power-Pop und Hardcore. Und immer ist die Gitarre laut. Sehr laut! Sie beißt und kämpft vorne neben Lizal. Das passt alles ganz gut zusammen. Allerdings ist die Aufnahme doch so, dass sich Lizal nicht immer durchsetzen kann. So hört man eine hohe Gitarre mit einer hohen Gesangsstimme. Das ist stellenweise etwas belastend. Hier hätte man die Gitarre gerne etwas leiser drehen können. Hätte der Musik keinen Abbruch und dem Verständnis der Texte sehr gut getan.
Die Texte passen zu den Songs. Sie sind recht lang. Sie sind, bis auf wenige Ausnahmen, ein Bild unserer Gesellschaft. Ein Bild was immer weniger Menschen gefällt, was jedoch nicht zwangsläufig dazu führt, dass mehr Menschen sich wehren.
Songs wie “Freie Radikale“ oder “Der Stoff aus dem die Alpträume“ sind, passen wie die Faust auf´s Auge. Wir leben im “System der Schande“ (besser kann man die Festung Europa und den neu aufkommenden Nationalismus kaum beschreiben) und sind “Im Herzen asozial“ (leicht elitär und volle Kanne richtig).
Da kann man nur sagen “Gemeinsam werden wir zum Flächenbrand“.
Zeit wird es. Kalt ist es draußen und in unseren Herzen auch.
Geschrieben von Frank am 03.11.2016, 15:05 Uhr
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