Design wechseln

Start » Reviews » DEATH BY STEREO - just like you‘d lave us, we‘ve left you for dead E.P. (Vinyl + Digital)

DEATH BY STEREO - just like you‘d lave us, we‘ve left you for dead E.P. (Vinyl + Digital)

DEATH BY STEREO - just like you‘d lave us, we‘ve left you for dead E.P. (Vinyl + Digital)

Sonstiges Concrete Jungle Records 28.10.2016
  7 / 10

Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/deathbystereo
http://info@fm-feralmedia.com


Kennt Ihr das Gefühl, wenn Ihr das erste Mal in ein neues Album reinhört und die ersten 10 Sekunden einem nur zubrüllen: Verdammt was für ein Fehlkauf !
Genau so erging es mir mit der neuen 6-Track E.P. „Just Like You‘d Leave Us, We‘ve Left You For Dead“ von DEATH BY STEREO. Die ersten 10 Sekunden vom ersten Track „Neverending“ sind geprägt von einer kreischenden Gitarre, wie es nur bei den fiesesten Black / Heavy Metal Bands zu hören gibt. Sowas kann ich ja gar nicht ab....
Wie gut das sich nach der 11 Sekunde der Sound schlagartig änderte. Auf einmal knallte druckvoller schneller melodischer Hardcore aus den Lautsprechern. Mein Daumen drehte sich abrupt um 180 Grad nach oben ! Was für ein Intonationswechsel ! Leider kam mitten im Song dann nochmal ein Gitarrensolo, subjektiv gesehen ging der Daumen also nochmal kurz nach unten. Von diesen beiden Aussetzern aber, war der erste der sechs Tracks ein Hammer. Track 2 „Wrong Color, Wrong Town“, war noch besser, denn diesmal war das Gitarrensolo nur ein kurzes Sölchen.... Das fiel kaum auf und ansonsten knallte der Song, wow.
Leider war es dann mit der Gitarrensoloruhe auch schon wieder vorbei. Bei den weiteren 4 Songs wurde der Gitarre wieder öfters freien Lauf gelassen. Ein filigraner Gitarrencowboy, aus der Stadt der Engel, braucht halt seine Freiheit, auch wenn ich diese plärrenden hohen Gitarrensolos überhaupt nicht ab kann. Und weil mir diese Kreischsolos so aus dem Hals hängt, bekommen „They Feed Us Death“ mit Thomas Barnett von STRIKE ANYWHERE, „I Think About Killing You Everyday“, „Enslaved“ und „I Don‘t Know Where You‘re Coming From Bro...“ 2 Punkte Abzug. Solltest Du darauf stehen, addiere diese 2 Punkte zur Bewertung einfach wieder hinzu.
Von diesem Gitarreninferno mal abgesehen, sind die 6 DEATH BY STEREO Songs aber richtig geil und krallen sich fett in der Hörmuscheln fest. Ich weiß gar nicht wie oft ich mir diese melodischen 20 Minuten Hardcore - Spiellaune schon angehört habe... Einfach geil und für eine E.P. auch eine gute Spielzeit.
Leider kann ich nichts zum Booklet sagen, das liegt mir nämlich nicht vor. Auch die Texte nicht, schade... Ein weiterer Punktabzug, der aber annullieren wird durch die Aussage das es die E.P. auch als 12“ Vinylplatte gibt ! Applaus !!! Daumen wieder hoch ;-)

Geschrieben von Karsten Conform am 21.11.2016, 18:09 Uhr


Teilen:                    

Bilder

images/114x72/3.jpg
  1. images_artist_deathbystereo

 

Kommentieren



Weitere interessante Reviews

THE AUTOCRATICS - NO TIME TO WASTE

THE AUTOCRATICS sind eine japanische Ska-Band die sich 2007 in der Hauptstadt Tokio gegründet haben. Die Ska-Szene ist eng vernetzt und Entfernungen spielen keine Rolle,. So haben die Japaner...

Weiterlesen

ZSK - FEUER & PAPIER

ZSK haben es wieder getan. Die Berliner bringen mit “Feuer & Papier“ ein neues Album heraus, was vom Titel die gleiche Architektur wie das letzte Album hat. “Hass Liebe“ benannte zwei...

Weiterlesen

DEATH BY HORSE - LIMINAL STATE

DEATH BY HORSE hatten 2019 das Album “Reality hits hard“ über das Label Twisted Chords veröffentlicht. Ein Label was für interessante Musik steht. Genau das boten DEATH BY HORSE auf diesem...

Weiterlesen

Slime - 3!+7hoch1

Es gibt Bands, die altern wie ein guter Whisky: Sie werden komplexer, gewinnen an Tiefe, verlieren aber nichts von ihrer Schärfe. Und dann gibt es Bands wie SLIME – die mal kein Whisky,...

Weiterlesen

CRIM - FUTUR MEDIEVAL

Vor fast drei Jahren habe ich die letzte Veröffentlichung von CRIM für dieses kleine Fanzine namens ramtatta.de besprochen. Der Link zu dieser Review ist folgender: ...

Weiterlesen

BRAUSEPÖTER - FREI VON ALL DEM HIER

BRAUSEPÖTER...noch nie gehört! Wer ist das? Keine Ahnung? Ich hatte auch keine Ahnung, bis das Album in meinem Briefkasten lag und ich mir den beiliegenden Infozettel zu Gemüte geführt...

Weiterlesen