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TSOL - The Trigger Complex
Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/TsolOfficial/
TSOL, “True Sounds of Liberty“, so der ausgeschriebene Name der Band, haben sich in den USA 1979 gegründet und neben einigen Pausen, Besetzungs- und Stilwechseln gibt es die Band prinzipiell bis heute.
2009 hat die Band ein Download-Album veröffentlicht, einige Festival(touren) und Konzerte gespielt und sich dann wieder etwas zurückgezogen.
Ob es Donald Trump war der die Band wieder erweckt hat oder die Lust der Bandmitglieder wieder auf der Bühne zu stehen, ist nicht überliefert, jedoch wird Donald Trump nicht ganz unschuldig sein.
TSOL haben Hardcore-Punk, Art-Punk, Wave-Punk und Horrorpunk gespielt.
Mit diesem Album kommt ein neuer Stil dazu. Welcher das ist. Wird später verraten.
Dreizehn Songs gibt es auf “The Trigger Complex“.
Die Songs zeigen die Bandbreite der Band, das Alter der Band und das musikalische Können. Diese drei Fixpunkte bieten ein breites Spektrum. Genau in diesem weiten Spektrum befindet sich das Album.
Die ersten beiden Songs “Give me more“ und “Sometimes“ sind weitestgehend als Punkrock einzustufen. Als rockiger, gitarrenlastiger und melodiöser Punkrock.
Der dritte Song “Strange World“ geht dann mehr in Richtung Wave-Punk.
“Satellites“ als vierter Song geht noch einen Schritt weiter, und bewegt sich fast im Bereich sphärischem Rock, jedoch mit deutlichem Punk-Einschlag. Weit entfernt kommt in einzelnen Melodie-Fragmenten auch der Gedanke an NDW auf.
Die nächsten Songs bewegen sich dann im Bereich des rockigen New-Wave / Punk. Die für den New-Wave so typischen kühlen Soundcollagen kommen durch das Keyboard. Diese werden gepaart mit Midtempo-Rock und Melodien die stark durch den Gesang getragen werden. Hier fühle ich mich fast in die düsteren New-Wave / Dark-Rock - Zeiten vergangener Tage erinnert.
Punkrock ist das nicht mehr, aber schöne, melodiöse Rockmusik.
Bei den nächsten drei Songs , bewegt sich die Band in Richtung englischem ´77er-Punk / Glam-Punk.
Erst mit Song Nummer 11 “You´re still the same“ darf der Punkrock wieder sein Gesicht zeigen. Auch hier sind Wave - Anleihen zu hören, jedoch ist das treibende Schlagzeug und das anziehende Tempo hier deutlich mehr im Punkrock zu verorten als bei den letzten Songs des Albums.
Die letzten beiden Songs des Albums bieten Klavier-Intro, langsame, fast düstere Songstrukturen. Der sanft ausfadende Song “Bats“ ist der Abschied von einem Album, was beim Hören durchaus gefällt, vor allem, wenn man die Punk-Vergangenheit der Band etwas beiseite schiebt.
Anders gesagt, wer keinen Punk verlangt, wird Gefallen an dem Album haben.
Und welcher Stil das nun ist...macht euch selber Gedanken!
Geschrieben von Frank am 29.01.2017, 15:06 Uhr
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