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P. Paul Fenech - Demon Seed Rising
Weitere Informationen:
https://de-de.facebook.com/ppaulfenechofficial/
P. Paul Fenech, ein Name den jeder Psychobilly kennt.
Herr Fenech ist nicht nur Kopf der für viele einzig wahren Psychobilly-Band The Meteors, sondern er veröffentlicht auch in schöner Regelmäßigkeit Solo-Alben. Diese Alben hören auf so verlockende Namen wie z.B. “International Super Bastard“ oder “The F-Word“. Das neueste Werk hört auf den schönen Namen “Demon Seed Rising“. P. Paul Fenech bleibt sich also von den Titeln weiterhin treu. Das Dunkle, das Unheimliche, das Angsteinflößende ist das was ihn nach wie vor fasziniert und nicht nur ihn.
Mit diesem Album geht es also um die Saat der Dämonen. Es dreht sich um die Dämonen vor allem in uns...in ihm, in der Welt von P. Paul Fenech.
Die Welt des Sängers von The Meteors ist dunkel, voller Ablehnung, voller Hass aber auch voll von Sehnsucht und Verletzbarkeit. Das wird jetzt keine Psychoanalyse, aber wer sich mit Schaffen dieses Menschen auseinandersetzt, der kommt zwangsläufig auf diese Punkte zu sprechen. Es sind Themen die das Leben von P. Paul Fenech durchziehen. Es sind Themen die unser aller Leben durchziehen, vor allem derjenigen die den Rock´n´Roll mit all seinen Facetten lebten und leben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass auf diesem Werk, welches 18 (!) Songs umfasst solche Titel auf der Trackliste stehen, wie:
Not enough time to say how much I hate you
Planet of the Brain Eaters
The Devils Tango
Cold cold Ground
Musikalisch bleibt sich P. Paul Fenech ebenfalls treu. Überraschungen sind seit den letzten Solo-Platten schon kaum vorhanden gewesen. Wieso sollte dies auf diesem Album anders sein? In gesetztem Alter, in diesem befindet sich der gute Herr wie viele seiner Fans, ist so was auch nicht nötig. Der ganz eigene Stil der düsteren und minimalistischen Rock´n´Roll, Country, Psychobilly der ganzen alten Schule und düsteren Gitarren-Rock umfasst ist genau der Sound der schon seit vielen Alben sein Markenzeichen ist. Nicht zu vergessen natürlich die Stimme. Eine Reibeisen-Stimme singt wohlüberlegt die oft kargen Texte. Leid, Wut, Resignation, Hass, aber auch Sehnsucht sind zu hören.
Alles wie immer, möchte ich sagen, auch wenn ich finde, dass dieses Werk vielleicht organischer ist als die letzten Alben, aber das ist sicherlich Geschmackssache und kann auf einem der in diesem Jahr geplanten Konzerte diskutiert werden.
Geschrieben von Frank am 27.01.2023, 11:06 Uhr
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