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FRENZAL RHOMB - THE CUP OF PESTILENCE
Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/FrenzalRhomb/
https://frenzalrhomb.net/
Ich würde mich ja durchaus als nicht unwissend im Bereich der Krachmusik verstehen, aber von FRENZAL RHOMB hatte ich bisher noch nicht ein einziges Mal gehört.
Warum ist diese Band so lange an mir vorbeigegangen? Die letzten Alben sind auf Epitaph Records bzw. Fat Wreck Chords erschienen und so grenzt es fast an ein Wunder, dass die Australier bisher an mir vorbeigegangen sind.
Um so schöner, das ich sie jetzt endlich kennenlerne, die vier Bekloppten, die sich 1992 in der Nähe von Sydney gegründet hatten.
Warum Bekloppte? Nun, wer Songs mit solchen Titeln versieht wie “Dead Man´s Underpants“,“Thought it was Yoga but it was Ketamine“ oder “Dog Tranquiliser“ der muss einen an der Waffel haben. So stark, dass der Nachbar dran denkt, den Sänger töten zu wollen. Dieser weiß sich nur dahin zu flüchten wo die Drogendealer ihre Kinder hinbringen.
Das alles klingt schräg? Schräg ist es auch und zugleich extrem erfrischend und zwar so, dass ich mich in meinen DeLorean DMC-12 setze und eine Zeitreise mache. In eine Zeit in der diese Art von Punk populär war, und wir drüber diskutierten ob es jetzt einfach Punkrock oder Melodycore oder Skatecore oder melodischer Skatecore war. Genau aus dieser Zeit scheint das Album entsprungen zu sein. Frischer Skatecore, Melodycore oder einfach Fat-Wreck-Punk oder NOFX meets Pennywise mit einer gehörigen Portion Hektik.
FRENZAL RHOMB zünden auf den 19 (!) Songs ein wahres Feuerwerk an Ideen und musikalischen Kabinettstückchen aus den zerschlissenen Ärmeln, dass man das alles gar nicht so schnell erfassen kann, was die Band hier in maximal 02:34 Minuten einem um die Ohren haut. Die meisten Songs haben keine zwei Minuten Spielzeit. Hochgeschwindigkeit, Breaks, Hooks und dazu ein Gesang der das Ganze zusammen hält.
Bin wirklich begeistert, was hier FRENZAL RHOMB mit “The Cup of Pestilence“ raus gehauen haben. Das es so etwas noch mal geben würde, hätte ich nicht gedacht.
Selbstredend geht es nicht nur um die Musik, sondern auch um die Texte, die zwischen Sozialkritik, Kritik an Politik und (absurden) Witz hin und her pendeln.
Absolut Top, was die Band aus Down Under hier veröffentlicht hat und so kann es nur eine Punktzahl geben, nämlich 10!
Vielleicht schafft die Band es auch mal, sich in den Flieger zu setzen und die 20 Stunden Flug über sich ergehen zu lassen um eine großartige Tour in Europa zu spielen. Diese Tour kann gar nicht anders werden als großartig!
Geschrieben von Frank am 11.04.2023, 18:41 Uhr
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