» Übersicht
» Neuigkeiten
» Reviews
» Interviews
» Konzertberichte
» Links
» Suchen
» Kontakt
» Über uns
» Datenschutz
» Impressum
UBERKID - THEY HATE US IN NEW YORK
Weitere Informationen:
http://www.uberkid.de/Uberkid.html
http://www.myspace.com/uberkidmusic
UBERKID kommen aus Berlin und aus Hannover. Berlin kann man ja als Referenz gelten lassen, aber Hannover? Nicht zu Unrecht als die hässlichste Stadt der Welt tituliert, aber durch Lena ( unser Kind in Oslo ) vielleicht gerade deshalb geadelt und nun geltend als Geheimtipp der Kreativen? Na, egal. Hier geht es nicht um Stadtphilosophie. Hier geht es um Musik, um kreativen Krach.
UBERKID existieren seit 2 ½ Jahren und präsentieren mit“ They hate us in New York“ ihren ersten Longplayer. Das ist eine steile Karriere, hätte man vor 2 ½ Jahren angefangen Musik zu machen. Das haben die Jungs jedoch definitiv nicht. Dafür ist die Musik viel zu ausgefeilt.
UBERKID präsentieren auf ihrem Album zwölf Songs die stilistisch eine Melange aus Crossover, soften Screamo, Indie-Rock und einem Hauch Elektro-Punk bestehen. Da kommt Druck rüber, sollte man meinen. Druck kommt definitiv rüber. Man muss UBERKID auch zu Gute halten, dass sie nicht versuchen ein besserer Bullet for my Valentine-Klon zu sein. Allerdings klingt spätestens beim zweiten Hören der heisere, schreiende Gesang etwas zu aufgesetzt. Da ist kein Volumen drin. Das kommt Möchtegern-mäßig rüber. In die Songs werden, mal mehr mal weniger Samples reingedreht. Samples die nach Billigtechno aus dem geklauten Keyboard von Karstadt klingen. Warum diese Samples zu hören sind, weiß kein Mensch. Sie bringen den Songs nichts, außer dass sie einen Break schaffen und einen fragend vor der Anlage stehen lassen. Wenn ich Samples reinmische oder den Sound mit einem Keyboard unterlegen will, dann sollte es zur Musik passen und nicht komplett fremd klingen.
Künstlerischer Anspruch Hin oder Her, dass passt nicht.
UBERKID zeigen auf “They hate us in New York“ durchaus gute Ansätze und haben ihren eigenen Stil, welcher ausbaufähig, aber immerhin vorhanden ist. Keine schlechten Vorzeichen also für eine gute Entwicklung.
Geschrieben von Frank am 16.06.2010, 00:00 Uhr
Kommentieren
Weitere interessante Reviews
Lord Bishop Rocks - Tear Down The Empire
Geiler Typ, wie konnte der so lange unter meinem Radar fliegen? Über 30 Jahre rockt LORD BISHOP schon, war unterwegs mit Superstars der harten Stromgitarren und ist auch äußerlich ein...
THE NO - DAS LEBEN IST SCHÖN
Was passiert wenn Musiker eine Band gründen, diese dann auflösen und doch wieder Bock darauf haben gemeinsam Musik zu machen, die wie die Band klingen darf die sie aufgelöst haben? Dann...
BOOZE & GLORY - whiskey tango foxtrot (CD/LP)
„Whiskey Tango Foxtrot” – WTF – What The Fuck – „Whiskey Tango Foxtrot”, das neue Album der englischen Oi!-Streetpunk-Band BOOZE & GLORY zeigt sich gewohnt kurzweilig, ruck-zuck...
THE WALTONS - IT´S CHRISTMASTIME
Zu Weihnachten immer die gleichen Lieder? Das muss nicht sein! Endlich gibt es Abhilfe zu den schnöden Weihnachtsliedern der Kirchenchöre. THE WALTONS haben sich die Weihnachtsmütze auf...
SWISS & DIE ANDEREN - PUNK IST TOT
PUNK IST TOT! Wie viele Menschen haben das schon gesagt? Nun sagt SWISS & DIE ANDEREN das auch, dabei sind sie mit und durch Punk groß und bekannt geworden. Ist das Nekrophilie? Nein, Punk...
TEENAGE BOTTLEROCKET - READY TO ROLL
TEENAGE BOTTLEROCKET bringen mit “Ready to Roll“ nach 25 Jahren Bandgeschichte ihr zehntes Studioalbum heraus. Die Band aus Wyoming ist eine der Bands die die abebbenden...
