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YELLOW CAP - LIKE IT OR NOT
Weitere Informationen:
http://www.yellow-cap.com/
http://www.myspace.com/yellowcapska
YELLOW CAP kommen aus der weltbekannten Metropole Görlitz, die dafür bekannt ist…
Ja, für was ist Görlitz bekannt?? Mmh…ja, also…
Auf jeden Fall gib es YELLOW CAP schon 12 Jahre und sind mir nur vom Namen bekannt. In der Szene werden die Band sicher ein paar Leute kennen, aber so richtig deutschlandweit bekannt ist die Band keinesfalls.
Warum das so ist, kann ich schlecht beantworten, schlichtweg, weil ich es nicht weiß. Die Band spielte bisher eine ordentliche Anzahl Konzerte und war u.a. auch schon in Bulgarien auf der Bühne. An sich gute Vorzeichen, aber der Durchbruch wollte bisher nicht kommen.
Vielleicht kann das dieses Album ändern!
“Like it or not“ ist auf dem berühmten Berliner Skalabel “Pork Pie“ erschienen, auf dem auch schon Bands wie The Busters, Toasters, Skaos und die legendären El Bosso & die Ping Pongs ihre Alben veröffentlicht haben. Produzent war kein geringerer als Dr. Ring Ding persönlich!
Der erste Song kommt dann auch gleich fast perfekt rüber. Er erinnert beim Hören sofort an The Busters. Ich wurde beim Hören sogar gefragt, ob das die neue Scheibe von The Busters ist. Der Gesang von Kay Natusch erinnert auch extrem an einen vergangenen Sänger der Wieslocher Band. Das die Band aber kein Abziehbild der Busters ist, zeigen sie bereits beim zweiten Song “Times full of Haste“. Der Titel ist englisch, der Text deutsch und der Sound eine schicke Mischung zwischen Dancehall, Dub und Ska-Sound. Da wackeln die Wände.
Die beiden nächsten Songs gehen dann wieder in Richtung Ska und 2-Tone. Sie machen Spaß beim Hören und erinnern mich persönlich an durchgetanzte Nächte in Berliner Clubs.
Die sehr fett und dabei doch filigran produzierte Platte bringt den Sound der Band super rüber. Es hat hier sicher viel ausgemacht, dass ein so Erfahrener wie Dr. Ring Ding an den Reglern saß.
Das Album hat 13 Songs zu bieten, welche neben dem schon genannten “Times full of Haste“ noch andere Überraschungen zu bieten hat, z.B. den, auch wieder dublastigen, Dancefloor-Burner “Wer want You“. Da fliegen die Hüften noch etwas mehr, und die Skanker machen Pause. Solche Songs sind natürlich den Szenepuristen ein Dorn im Auge, und dürften live wahrscheinlich auch nur bedingt zünden aber einen gepflegten Tanzabend kann die Band damit locker einleiten.
Als Fazit ist zu sagen, dass YELLOW CAP es mit dieser Scheibe verdienen bekannter zu werden. Die Band bietet Sound zwischen tanzbaren Songs a la The Busters und Dub-Stücken die mal tanzbar und mal extrem chillig sind.
YELLOW CAP könnten, wenn sie so weiter machen, The Busters ersetzen, wenn diese in Ska-Rente gehen.
Geschrieben von Frank am 12.08.2010, 00:00 Uhr
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