Design wechseln

Start » Reviews » Stage Disaster - Landmark of Hate

Stage Disaster - Landmark of Hate

Stage Disaster - Landmark of Hate

Sonstiges Free-Punk Records
  7 / 10

Weitere Informationen:
http://www.myspace.com/stagedisaster/


5 Jungs aus den beschaulichen Ort Andernach brüllen sich die Seele aus dem Leib. Und ich sag euch gleich zu Beginn des Reviews....

Es ist die optimale Härte, was hier zu Gehör gebracht wird. Da ich ja sehr gerne schreibe während ich die Songs höre und immer die ersten Eindrücke auf das imaginäre Papier bringen möchte, sollten die Leser dieses Reviews ein Gefühl dafür bekommen, was ich beim Anhören der Tracks empfinde. Mit einen unglaublichen Guten Morgen Appelle „Wake up“ fängt der bestens arrangierte und sehr gut produzierte Krach an. Ich denk mal das meinen Nachbarn direkt der Kaffee aus den Händen gefallen ist.

So geht es auch direkt nahtlos weiter. „Collison“ fängt schwer metallischan, um dann wiederum in eine Wall of Death zu enden. Der geneigte Hörer bekommt bis jetzt eine gute bis sehr gute Mischung aus Old school Metalpassagen in der Instrumentalisierung und feinsten Moshpit Hardcore Einlagen.

Mit „Hate and Mistrust“ wird gitarrentechnisch die Punkrock Schiene bedient, allerdings ohne dabei Attitüden abzugreifen, sondern immer erfrischend und frech. Neu ist das alles natürlich nicht, aber es macht durchaus Spass zu hören.

Mit „Leave me alone“ sind wir bereits Nummer 4 und es geht im gleichen Strickmuster weiter, wie bisher beschrieben. Es knallt, es wird „gecored“ was das Zeug hält, aber irgendwie fehlt da die Briese Salz..die passende Würze.

Es wird halt auf Dauer langweilig, weil bis hier alle Songs nach dem gleichen Strickmuster aufgebaut sind. Handwerklich perfekt, Produziert nach großen US Vorbilder. Aber die Abwechslung fehlt.

So geht es auch Nahtlos bis zum letzten Stück weiter. Aber da muss ich eben noch einmal eingreifen. „red Wine“ scheint mir zwar nur ein Lückenfüller zu sein, aber das ist genau das was ich eben beschrieben habe. Da ist Abwechslung und Ideenreichtum vorhanden...Wäre dieser Titel mittendrin, hätte ich hier wahrscheinlich anders geschrieben.

Aber so ist es halt eine Metallastige Hardcore CD. Nicht mehr und nicht weniger.

Es macht Spass sie zu hören, ich kann ohne schlechten Gewissen sagen, das sogar ein Kauf der CD lohnt. Aber es ist halt nichts besonderes.

Allerdings bekommt ihr diesen Tonträger kostenlos auf Free Punk Records. Und das macht das ganze wieder quitt, denn das lohnt sich allemal.

Stage Disaster - Landmark of Hate (Download)


Geschrieben von chinawild am 14.04.2011, 00:00 Uhr


Teilen:                    

Kommentieren



Weitere interessante Reviews

THE NO - UNERHORT - Ihre schönsten Songs bis jetzt -

“Ist das was Neues von Sondaschule?“, wurde ich gefragt, als die neue Scheibe von THE NO (den Strich durch das “O“ schafft meine Tastatur nicht) in meiner Anlage lief. Es ist natürlich...

Weiterlesen

CRIM - FUTUR MEDIEVAL

Vor fast drei Jahren habe ich die letzte Veröffentlichung von CRIM für dieses kleine Fanzine namens ramtatta.de besprochen. Der Link zu dieser Review ist folgender: ...

Weiterlesen

HI MUM - GHOSTWOOD

HI MUM, eine vierköpfige Band aus Nürnberg hat am 27.03.2026 ihr erstes Album auf den Markt gebracht. Das Machwerk erscheint digital und als Vinyl. HI MUM hat ihre Wurzeln in der Band MAFFAI,...

Weiterlesen

DORFTERROR - SCHREIKINDER

Schon mutig, wenn sich eine Band in der heutigen Zeit einen Namen gibt, in dem das Wort “Terror“ vorkommt. Früher gab es ja mal eine Band die nannte sich “Fluchtpunkt Terror“, Nach...

Weiterlesen

MELONBALL - TAKE CARE

Nürnberg ist ja auch so eine Bastion des Punkrock und des politisch, linken Engagements in Bayern. Die Stadt die mit dem Erbe des Reichsparteitagsgeländes umgehen muss hat 2019 etwas Besonderes...

Weiterlesen

THE WALTONS - IT´S CHRISTMASTIME

Zu Weihnachten immer die gleichen Lieder? Das muss nicht sein! Endlich gibt es Abhilfe zu den schnöden Weihnachtsliedern der Kirchenchöre. THE WALTONS haben sich die Weihnachtsmütze auf...

Weiterlesen