Design wechseln

Start » Reviews » THE GENERATORS - BETWEEN THE DEVIL AND THE DEEP BLUE SEA

THE GENERATORS - BETWEEN THE DEVIL AND THE DEEP BLUE SEA

THE GENERATORS - BETWEEN THE DEVIL AND THE DEEP BLUE SEA

CD Concrete Jungle Records / People like You Records 11.09.2009
  5 / 10

Weitere Informationen:
http://www.The-Generators.com
http://www.myspace.com/thegenerators


THE GENERATORS haben ein neues Album draußen! Hurra, werden jetzt viele schreien, die die Band kennen. THE GENERATORS stehen für Punkrock nach Art von Social Distortion. Das ist die Schublade die gleich aufgemacht wird. Warum allerdings für diese Art Punk immer Social Distortion genannt wird, was dann auch immer heißt, dass die Band die an Social Distortion erinnert, automatisch gut sein muss, ist eines der großen Geheimnisse dieser Welt. Nun will ich THE GENERATORS nicht automatisch schlecht reden, aber seltsam ist das schon. Wie wenn man poppigen Deutschpunk macht und dann eben immer mit Die Ärzte verglichen wird. “Between the Devil and the Deep Blue Sea“ ist immerhin mit einem Mitglied von Social Distortion eingespielt worden. An den Drums sitzt Derek O Brien. Damit haben THE GENERATORS schon mal vielen Bands dieses Genres was voraus. Die ersten vier Songs gehen auch gleich richtig klasse nach vorne. Besonders “The Devils Lament“ und der zweite Song “Sounds off the Alarms“ sind klasse Kick Ass Nummern, die aufhorchen lassen. Danach geht es allerdings tempomäßiger ruhiger zu, und die Songs klingen teilweise fast nach düsterem Wave-Rock / 80s Gitarren-Rock. Die Songs passen prima zur dunklen Jahreszeit und zur Nacht. Da lässt sich nix sagen. Sie sind allesamt eingängig. Allerdings klingen sie auch austauschbar. Irgendwie sind die Melodien bekannt und die Songstrukturen vorhersehbar. Das klingt alles, als ob man es schon hundert Mal gehört hat. Da fragt man sich, hat man so einen guten Musikgeschmack, oder ist diese Art von Punkrock mittlerweile fest in den Medien etabliert. Radiotauglich sind die Stücke allemal. So hinterlässt “Between the Devil and the deep blue Sea“ einen sehr zwiespältigen Eindruck. Es ist kein schlechtes Album der Band aus Los Angeles, aber mitreißen kann es mich auch nach mehrmaligem Hören nicht. Für Sammler noch ein kleiner Hinweis. Die Scheibe gibt es auch in blauem Vinyl, limitiert auf genau 500 Exemplare.

Geschrieben von Frank am 23.09.2009, 00:00 Uhr


Teilen:                    

Kommentieren



Weitere interessante Reviews

Lord Bishop Rocks - Tear Down The Empire

Geiler Typ, wie konnte der so lange unter meinem Radar fliegen? Über 30 Jahre rockt LORD BISHOP schon, war unterwegs mit Superstars der harten Stromgitarren und ist auch äußerlich ein...

Weiterlesen

DEATH BY HORSE - LIMINAL STATE

DEATH BY HORSE hatten 2019 das Album “Reality hits hard“ über das Label Twisted Chords veröffentlicht. Ein Label was für interessante Musik steht. Genau das boten DEATH BY HORSE auf diesem...

Weiterlesen

Kreator - Krushers Of The World

Wie die Zeit vergeht. Schon wieder 4 Jahre her, dass ich KREATORs Hate Über Alles besprechen durfte. Die alten Herren hauen aber fleißig Alben neue Alben raus . Krushers of the World ...

Weiterlesen

SONDASCHULE - wir bleiben wach (CD/LP/Digital)

Hurra, die SONDASCHULE ist wieder in der Stadt… Naja, erst einmal nur auf dem Plattenteller, dem CD-Player oder den anderen digitalen Medien. Aber ab November geht`s auf Tour, wobei aber viele...

Weiterlesen

THE NO - DAS LEBEN IST SCHÖN

Was passiert wenn Musiker eine Band gründen, diese dann auflösen und doch wieder Bock darauf haben gemeinsam Musik zu machen, die wie die Band klingen darf die sie aufgelöst haben? Dann...

Weiterlesen

BLONDIE - NO EXIT

BLONDIE gründete sich, da war ich bestenfalls in Planung. So lange ist es schon her, dass diese Band Musikgeschichte geschrieben hat. Nun erscheint ihr siebtes Album, ursprünglich 1999...

Weiterlesen