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POLKAHOLIX - POLKAFACE
Weitere Informationen:
http://www.polkaholix.de/
http://www.myspace.com/polkaholix
Die neue Scheibe der POLKAHOLIX.
Viele Fans werden sich freuen, jubeln und zum 06.08.2010 den Plattenladen ihres Vertrauens stürmen. Die Band hat seit ihrer Gründung in 2001 einen Aufstieg wie kaum eine andere Band vollzogen. Die Medien im In - und Ausland überschlagen sich vor Begeisterung und wenn man den Tourdaten der Band glauben darf, haben Sie überall in Europa Fans.
Wie ist nun “Polkaface“? Sehr originell ist der Titel ja nicht.
“Polkaface“ ist als aller erstes sehr gut aufgenommen. Der Sound ist perfekt. Die Scheibe ist auch wieder im legendären Hansa-Studio in Berlin aufgenommen worden. Das die Leute dort ihr Handwerk verstehen steht nicht erst seit diesem Album völlig außer Frage. Die Aufnahme macht gerade bei so einer großen Band viel aus. Hier hat die Band also nicht am falschen Ende gespart.
Abgesehen von der Aufnahme ist es aber schwierig die Platte durchgehend zu loben.
Sie fängt gut an, die ersten drei Songs haben Energie und mischen Polka, Balkansound, Schlagerbeat, Brass, Ska und eine Prise Punk perfekt zusammen. Auch wenn “VIPs“ vom Text ein bisschen an “Dickes B“ von SEED erinnert, so ist der Song ein klasse Opener. Danach folgen noch zwei Brecher. Mit “Hans Bleib da“ hat die Band ein fantastisches Stück Musik in die Neuzeit gerettet und verpolkat. Nummer drei “S.C.H.E.I.D.U.N.G“ ist so was von schadenfroh und gibt nach einer Trennung bzw. Scheidung so viel Kraft, dass es mich nicht wundern würde, wenn der Song bei dem Ein oder Anderen in einer Endlosschleife laufen würde. Danach flacht es allerdings ab. Sowohl musikalisch als auch textlich. Die Musik hat nicht mehr den Beat der ersten drei Songs. Es fehlt die Energie, es fehlt das gewisse Etwas.
Die Musik kommt gefälliger, radiotauglicher, alltäglicher…austauschbarer rüber.
Das mag live vielleicht mit der entsprechenden Energie noch cool rüberkommen, aber auf CD ist es nur schwer zu ertragen. Den Höhepunkt macht der wirklich stark an der Geschmacksgrenze tänzelnde Song “Weißes Boot“. Extrem Schmachtschlagerbeat. Gruselig.
Da gefällt mir die Version von DRITTE WAHL tausend Mal besser.
Über "Heut´Nacht ( Küss mich Polka )" halte ich mich lieber noch bedeckter, als bei dem Weissen Boot.
Fans der Band werden diese Platte wahrscheinlich, wie die anderen Scheiben auch, lieben.
Wenn ich aber Polka hören will, ziehe ich mir lieber die “Hauptstadtpolka“ rein.
Geschrieben von Frank am 08.07.2010, 00:00 Uhr
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