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SANCHO PANZA - SCHICKSAL MENSCH
Weitere Informationen:
http://www.sancho-panza.info/
http://www.myspace.com/sanchopanzapunk
Mittlerweile gibt es ja ramtatta.de auch ein paar Jahre. Da kommt es auch schon vor, dass wir eine Band begleiten, wie in diesem Fall SANCHO PANZA aus Köln.
In 2009 haben wir deren Debüt - CD-EP besprochen und nun, zwei Jahre später, liegt das erste Album der sympathischen Band vor.
In 2009 konnten Sie unseren Reporter nicht überzeugen und das war vielleicht auch Herausforderung für die Band, denN das neue Album hat, wenn ich die Review aus 2009 lese, mehr Richtung, einen roten Faden und mehr Power.
SANCHO PANZA hat einen eigenen Stil, den man Punk-Melodic-Ska-Hardcore nennen kann. Die (Deutsch)Punkanleihen aus vergangenen Tagen sind zwar noch an den Gesangslinien zu hören, aber rein von der Instrumentenfraktion ist da kaum noch was übrig geblieben. Besonders der Drummer ballert gerne mal los und treibt mit seinem Spiel die Band an, was Spaß macht, aber beim Hören auch den Eindruck hinterlässt, als ob die Band den Schlagzeuger dann und wann ausbremst. Bass und Gitarre machen ihre Arbeit solide und so könnte man schon fast sagen, dass SANCHO PANZA da ein ordentliches Debüt hingelegt haben. Was schon beim ersten Hören auffällt, beim mehrmaligen Hören dann aber tatsächlich auch negativ, ist der Gesang und die Songtexte. Diese sind meist recht lange gehalten, von der Wortwahl klingen sie sehr nach Abiturient bzw. Student, was ein bisschen nach Besserwisser klingt. Das soll nicht heißen, dass die Texte schlecht oder nicht reflektiert sind, es geht da mehr um die Wortwahl an sich. Dazu kommt der Gesang häufig irgendwie gedrückt und gepresst hervor, so als ob der Sänger nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Das macht auch nicht den besten Eindruck.
Mit dem Opener “Die Welt ist keine Ware“ ist der Band so ziemlich der beste Track des Albums gelungen. “Die Welt ist keine Ware“ ist ein Song der Richtung Sondaschule und Die Ärzte geht, dabei aber so viel Eigenständigkeit besitzt, dass er hängen bleibt und trotzdem schon beim ersten Mal zum mitsingen animiert.
SANCHO PANZA sind ein bisschen so, als ob Abiturienten die überzeugte Punkrocker sind, diese Musik machen wollen, aber den Anspruch und den textlichen Einfluss von Bands wie Tocotronic, Die Sterne oder Pascow nicht verbergen können. Eine Band die noch ein bisschen braucht, aber mit “Schicksal Mensch“ auf dem richtigen Weg ist.
Geschrieben von Frank am 18.05.2011, 00:00 Uhr
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