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THROWOUTS - Working Class Tradition
Weitere Informationen:
http://www.myspace.com/hungryrocks
Es gab mal eine Band, die hörte auf den Namen Hungry. Sie brachten eine Demo raus, ein Album und spielte einige Gigs mit bekannten Bands und fuhr danach das Personalkarussell mit Höchstgeschwindigkeit. Immer neue Musiker und immer neue Ideen brachten die Band irgendwann nicht mehr weiter.
Wie macht man aus einer toten Band eine lebende Band? Man gibt sich einen neuen Namen und versucht es noch mal von vorne.
So lässt sich die Bandgeschichte von THROWOUTS aus Saarlouis in kurzen Worten beschreiben. Neuer Name, neues Glück.
Mit “Working Class Tradition“ liegt nun die erste EP der Band vor.
Das Cover begrüßt einen mit einem Cover dessen Bandschriftzug von den Towerblocks aus Berlin geklaut sein könnte. Die Grafik des Covers besteht aus Mikrofon, Rosen, Sicherheitsnadel, Rasierklingen und einem Sicherheitsschloss mit der Zahl 77 drauf. Hier wird jedes Element aus der Punksubkultur gezeigt. Ist mir zu viel. Das Cover lässt mich schon sehr an Kommerz denken und daran, dass hier die Band von jeder Subkultur Käufer haben will. Gerade mit dem Titel “Working Class Tradition“ hätte man viele bessere Cover machen können. Viele glaubhaftere Cover. Nun ja. Schauen wir mal wie die Musik ist.
Der erste Song hat einen Rhythmus - und Gesangspart der verdammt nach “Sometimes Antisocial, but always Antifascist“ von den Stage Bottles klingt. Dazu fallen mir noch Ähnlichkeiten zu de Heideroosjes aus Holland auf. Das Drum - Intro des zweiten Songs lässt mich ebenfalls an die holländische Band denken, die leider in 2012 ihre Abschiedsrunde auf den Bühnen drehen wird.
Die sieben Songs der EP sind außerdem alle in einem etwas anderen Stil gehalten. Von Hardcore über Oi - Punk bis zu Folkpunk a la Dropkick Murphys. Es macht den Eindruck als ob mit dieser CD-EP erstmal ein Testballon auf den Markt geworfen wird und je nachdem welche Subkultur ihn annimmt, wird für diese dann die weitere Karriere geplant.
Die EP hat zu existierenden Bands zu viele Ähnlichkeiten und es werden zu viele Szenesymbole gezeigt, als das man hier der Band das Ganze glaubhaft abnehmen würde.
Geschrieben von Frank am 18.11.2011, 00:00 Uhr
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