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THE METEORS - 40 DAYS A ROTTING

THE METEORS - 40 DAYS A ROTTING

CD MUTANT ROCK RECORDS 05.04.2024
  9 / 10

Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/themeteorsofficial


Preisfrage:

A ) Wie viele Alben haben THE METEORS bisher raus gebracht?

B ) Wie viele Alben hat THE METEORS - Mastermind P. Paul Fenech bisher, unter seinem Namen also als quasi Solo-Scheibe veröffentlicht?

Antworten:

A ) 38 Alben (inkl. Veröffentlichungen als “The legendary Raw Deal“ & “The Surfin´Dead“)

B ) 11 Alben

Nun kommt das Album Nr. 39 auf den Markt. Eine unglaubliche Anzahl an Alben die die Band seit den 1980er Jahren veröffentlicht hat.

THE METEORS sind stilprägend !

Ohne THE METEORS hätte es Psychobilly wie es ihn jetzt gibt, wohl nie gegeben.

Die Band nennt sich selber “The Kings of Psychobilly“. Was nicht gelogen ist und was ihre Fans gerne angenommen haben.

THE METEORS sind eine Institution wie kaum eine Band.

Es ist schwer zu sagen, welche Alben bisher die besten der Band waren.

Der Stil den die Band spielt ist seit vielen Jahren fast unverändert. So gesehen, ist alles was auf den Markt kommt eine neue Messe die gespielt wird. Warum sollte die Band auch etwas ändern, was sie liebt und was seit vielen vielen Jahren sehr loyale Fans zu den Konzerten bringt? Warum sollten THE METEORS etwas ändern, wenn sie sich mit dem was sie machen und mit dem was sie sind wohl fühlen?

So ist es kaum verwunderlich, dass auf “40 Days a Rotting“ vierzehn Tracks mit so angenehmen Titeln wie “Murder Party“, “Doom-Time“ oder “The blood Red Sea“ genau das zeigen, was die Band seit vielen Jahren macht und für das sie so geliebt wird.

Die einzigartige, kratzige unheilvolle Stimme von P. Paul Fenech kombiniert mit seinem ganz eigenen Gitarrenspiel, bringt alleine schon so viel Atmosphäre, wie es kaum ein anderer Musiker zu schaffen weiß. Dazu das perfekt gespielte Schlagzeug und das düstere Bassspiel und schon sind wir in der düsteren, kranken Welt in der sich die Band und die Fans so wohl fühlen.

THE METEORS haben eine ganz eigene Welt erschaffen, voller Unheil, Grauen, kranker und vielleicht auch perverser Gedanken. Hier wird das Düstere, das Grauen nicht besungen, es wird zelebriert. Es wird gelebt!

Die vierzehn Songs auf “40 Days a Rotting“ sind somit nicht mehr und nicht weniger, ein weiteres Album was geliebt werden wird.


Geschrieben von Frank am 08.04.2024, 18:44 Uhr


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