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NEKROMANTIX - WHAT HAPPENS IN HELL, STAYS IN HELL
Weitere Informationen:
http://www.nekromantix.com/media.html
http://www.myspace.com/nekromantix
NEKROMANTIX are back from Hell!
Psychobillys und alle weiteren Wesen, die auf den Höllensound der Band stehen, sollten sich den 29.07.2011 dick im Kalender anstreichen, denn an diesem Tag erscheint das neue Schaffenswerk ”What happens in Hell, stays in Hell“.
Ein neues Album der NEKROMANTIX dürfte vielen Fans ausreichen um am 29.07.2011 in den Plattenladen zu stürmen und die Scheibe zu kaufen. Egal was da drauf ist, ist bestimmt gut, und außerdem sind NEKROMANTIX einer der bekanntesten Bands in der Szene überhaupt. Also besteht eh Kaufpflicht.
Für alle anderen, die sich das vielleicht überlegen wollen und nicht gleich blindlinks alles kaufen wo NEKROMANTIX drauf steht, hier nun eine kleine Abhandlung über die unheilvollen dreizehn Songs des neuen Albums.
Viele Oldschool-Fans können mit der Band (seit einigen Jahren) nicht mehr viel anfangen. Liegt wahrscheinlich an der Härte des Sounds. Kann ich schon nachvollziehen, wobei ich sagen muss, dass mir der härtere Sound generell zusagt. Und dieser Sound hat ja durchaus auch gute Bands hervorgebracht wie z.B. Sir Psyko & his Monsters, Cenobites oder die auch im Horrorpunk verwurzelten Bloodsucking Zombies from outer Space.
Die dreizehn Songs von “What happens in Hell, stays in Hell“ sind harter Psychobilly der neuen Schule. Es geht straight nach vorne, der Sargbass slappt hier feste gen Hölle, das Schlagzeug unterstützt diesen und setzt eigene, harte, schnelle Akzente. Der Gesang von Kim Nekroman passt wie die Faust auf´s Auge. Hier wird wirklich feinster Psycho geboten, der für einen gepflegten ausladenden Tanz im Wrecking Pit bestens geeignet ist. Live dürften die neuen Stücke ordentlich knallen und einem die Füße unter dem Boden wegziehen.
NEKROMANTIX prügeln aber auf “What happen in Hell, stays in Hell“ nicht nur drauflos, sie können auch schöne morbide Balladen schreiben und vertonen, was sie bei “Crazy“ beweisen. Eine schöne Ballade, die wahrscheinlich ohne die Gitarre und mit noch weniger Tempo noch besser klingen würde. Die markante Stimme von Tim Nekroman gepaart mit nur punktuell akzentuiertem Schlagzeug, perfekt wäre die Höllenballade.
Mit “I kissed a ghoul“ geht es dann auch noch ein wenig in Richtung Country, wobei das natürlich alles im Mantel des Stils der NEKROMANTIX geschieht, also hier kein wirklicher Ausflug in klassische Country-Gefilde erfolgt. Der Stil der NEKROMANTIX ist stark durch den markanten Gesang von Tim Nekroman und dem Bassspiel geprägt. Ein härterer Stil, der jedem tanzwütigen Psychobilly gefallen wird und natürlich schon seit Jahren gefällt, sonst wäre die Band nicht das was sie heute sind.
Besondere Anspieltipps sind der Opener “Bats in my Pants“, das großartige, weil mit einem richtig schicken Refrain versehene “Sleepwalker with a Gun“ und das schön gruselige “Triskaedekaphobia“, was ohne Gesang auskommt.
Was THE METEORS für die alte Schule ist, sind NEKROMANTIX für die neue Schule. Das stellen sie mit diesem Album eindeutig unter Beweis.
Geschrieben von Frank am 11.07.2011, 00:00 Uhr
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