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ESKIMO BABY - Actors Suicide
37 Minuten Spielzeit und 8 Songs. Als Punkrocker muss ich da mal sagen: "Puh..." Laut Promo-Waschzettel existiert die Band aus Brandenburg schon seit 1990 - ob sie da auch schon so hieß, kein Schimmer -, begann mit Polit-Punk, landete dann beim Hardcore und liefert nach zig Stilwechseln und Splitups nun dieses Album ab. Wo dieses musikalisch hingehört? Keine Ahnung! Aber wozu auch Schubladen... Emocore, Noise, Stoner-Rock, manchmal an Grunge erinnerndes, alles dabei, auch die Wurzeln beim Punkrock und gesangsmäßig vor allem Hardcore-Schübe sind zu erkennen. Komplexe Songstrukturen und mal melodische Parts, mal krachige Parts, was aber im Gesamtwerk doch alles sehr monoton und ewig durchgespielt daherkommt. Gesanglich wechseln sich ruhige emotionale Parts mit wenigen Schrei-Attacken ab. Stimmungsmäßig ist es Emo vom feinsten. Ich habe selten Musik erlebt, die einen auf Dauer so was von depressiv einlullt. Das ist vermutlich auch Sinn der Sache und wird sicher seine Fans finden, meine Baustelle ist das ganze allerdings überhaupt nicht. Aufgenommen wurde die CD schon 2005 im angesehenen Troisdorfer Bluebox Studio, veröffentlicht vom Finest Noise Label und vertrieben über Radar. Beim Gesamtprodukt hätte sich das Label durchaus etwas mehr Mühe geben können, das Booklet besteht genau aus einem Cover und einer Rückseite...
Andy
Geschrieben von Andy am 16.11.2007, 00:00 Uhr
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