Design wechseln

Start » Reviews » BROTHERHOOD - …turn the gold to chrome…

BROTHERHOOD - …turn the gold to chrome…

BROTHERHOOD - …turn the gold to chrome…

CD afmusic, c/o Falk Merten, Ottostr. 46, 47169 Duisburg, fm@af-music.de 29.06.2012
  9 / 10

Weitere Informationen:
http://www.brotherhoodsweden.com


Schon die ersten Töne versetzen mich zurück in die 80er Jahre und dort werde ich nun in den folgenden 44 Minuten auch nicht mehr rauskommen. Meine Geschichte beginnt 1985, mit dem Debütalbum von THE SISTERS OF MERCY „First and Last and Always“ sowie einigen zuvor bereits erschienenen Singles, wie „Alice“, „Temple of Love“ oder „Walk away“,  denn „….turn the gold to chrom…“ hört sich an, wie ein Nachfolger dieser einzigartigen Meilensteine des Gothic - Rock ! Mit Ihrem Debütalbum springen BROTHERHOOD damit zeitlich genau zwischen dem ersten und zweiten SISTERS Album „Floodland“ welches 1987 erschien und ebenfalls in die Musikgeschichte eingegangen ist. Was danach noch von den SISTERS kam, vergessen wir mal lieber. Aber zwischen diesen beiden Alben, in einer Krise der SISTERS, begab sich der Kopf der Band Andrew Eldritch mit dem seinem Seitenprojekt THE SISTERHOOD auf Solopfanden.  THE SISTERHOOD BROTHERHOOD, eine Nachfrage nach Vorbildern von  BROTHERHOOD erübrigt sich damit endgültig. Auch wenn „...turn the gold to chrome...“ das Debütalbum ist, die zwei Schweden können mit einer erstaunliche Musikerfahrung punkten ! Man hört es deutlich heraus, dass das Album nicht von Anfängern oder wenige Jahre spielenden Musikern ist. Die 9 Songs passen wie die Faust auf´s Gothic – Rock – Auge, perfekte Songs, perfekt aufgenommen, perfekt abgemischt, perfekt festgehalten und reif um auf die Menschheit losgelassen zu werden. Für alle die diesen Zeiten nachtrauern, mit ihnen groß geworden sind und / oder immer noch auf SISTERS, FIELDS OF THE NEPHILIM und JOY DIVISON stehen, BROTHERHOOD bietet die richtige Musik dafür. Von mir aus würde es für das Album die volle Punktzahl gegeben, wenn ich auch ein halbwegs vernünftiges Booklet in der Hand halten könnte. Kann ich aber nicht, mir liegt nichts vor, es könnte also ein Doppelseitiges Flatterheftchen beiliegen oder eine 20-seitige Hochglanz Ouvertüre. Deswegen gibt es einen halben Punkt Abzug ! 9 ½  Punkte 


Geschrieben von Karsten Conform am 01.07.2012, 00:00 Uhr


Teilen:                    

Kommentieren



Weitere interessante Reviews

MUCH THE SAME - EVERYTHING IS FINE

MUCH THE SAME ist zurück. 13 Jahre ist es her, seit dem die Band aus den USA ihr letztes Album “Survive“ veröffentlicht hat. In gewisser Weise ist das Ironie des Schicksals, dass ihr...

Weiterlesen

POPPERKLOPPER - ALLES WIRD WUT

30 Jahre POPPERKLOPPER. Weiß noch jemand was ein Popper war? Das Internet muss man schon intensiver durchstöbern. Ist der Bandname antiquiert? Namen sind wie Schall und Rauch. ...

Weiterlesen

HELMUT COOL - VERBESSERTE REZEPTUR

Helmut Cool? What the fuck is this? Und das Cover? Boah, ey voll trash. Und erinnert mich sofort an das legendäre Longsleeve von der Terrorgruppe “Burgerkrieg, by Terrorgruppe“. Referenz?...

Weiterlesen

BABYLOVE & THE VAN DANGOS - The Golden Cage

Das war ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk als ich unverhofft ein Päckchen bekam. Ich hatte doch gar nichts bestellt. Was kann das nur sein? Es war das neue Album von BABYLOVE & THE VAN DANGOS...

Weiterlesen

NOX - YOU´RE ALONE BUT THAT´S OK

Kommen aus Tübingen nicht nur verstaubte Studenten? Vielleicht schon, aber aus Tübingen kommen auch NOX (eigentlich mit einem Strich durch das “O“, aber das gibt mein Rechtschreibprogramm...

Weiterlesen

TOMAS TULPE - der mann im pfandautomat (CD, Download, Stream)

TOMAS TULPE der workaholic vom Berliner Ostkreuz (da bin ich doch schon mal umgestiegen, als ich von Gesundbrunnen zur Alten Försterei mit der S-Bahn gesurft bin) schmeißt mittlerweile alle 2...

Weiterlesen