Design wechseln

Start » Reviews » ZZ Top - The Very Baddest Of

ZZ Top - The Very Baddest Of

ZZ Top - The Very Baddest Of

CD Warner Bros. Records 01.06.2014
  7 / 10

Weitere Informationen:
http://www.zztop.com/


Seit nun mehr 45 Jahren existieren ZZ TOP, die texanischen Altrocker, und sie sind noch lange nicht müde geworden. Auch 2014 rocken Billy Gibbons, Dusty Hill und Frank Beard auf ihrer "La Futura Tour 2014" mit ihren Rauschebärten die Bühnen in Schutt und Asche. Seit Jahrzehnten Rockgeschichte immer noch in Originalbesetzung sind ihre Stationen diesmal Köln, Stuttgart und Saarbrücken. Zum aktuellen Anlass gibt es nun die Best-of Compilation "The Very Baddest Of", mit den größten Hits aus ihrer Musikgeschichte.

40 Songs finden sich auf der Doppel-CD, nebst reichhaltig illustriertem Booklet mit vielen Bildern aus der Vergangenheit. Auf ein Booklet mit Lyrics muss man leider verzichten, allerdings geht es bei ZZ Top auch weniger um die Texte (die sich meist um Frauen handeln :p), sondern mehr um den unverwechselbaren Sound dieser Band, den man heutzutage nur sehr selten findet. ZZ Top haben sich stets über alle Trends der Musikszene hinweggesetzt Es finden sich auf der Veröffentlichung sowohl die etwas älteren Bluesrocknummern, als auch die aus den Achtzigern bekannten Stücke mit Synthesizer gepaart. Auf Hymnen wie "Cheap Sunglasses", "Sharp Dressed Man" und "Legs" muss man hier nicht verzichten. Und auch bekannte Songs, wie"Pincushion", "I thank you", "Rough Boy", "Pearl Necklace", "La Grange" und "Just Got Paid" sind auf der Doppel-CD vertreten. Songs wie "Gimme all your loving" düfen natürlich auf keiner Party fehlen und als zeitlosen Klassiker findet man auch das Elvis-Cover "Viva Las Vegas". Von den neueren Songs sind "Rhythmeen", "Mescalero" und "XXX" auf der Compilation zu finden.

The "Very Baddest of" ist ein Muss für jeden Plattensammler und Fan von "Bärten, Blues und Boogie". Dass die Rauschebärte nun schon grau geworden sind, lässt die Jungs nicht eine Minute daran zweifeln, ob man nicht doch in den Ruhestand gehen sollte. Die Gitarren rauchen immer noch und die Lederkluft passt immer noch wie am ersten Tag!

Geschrieben von DrunkenDork am 08.07.2014, 13:58 Uhr


Teilen:                    

Kommentieren



Weitere interessante Reviews

THE SPIRIT OF SKA - 30 JAHRE PORK PIE -

Wer hat an der Uhr gedreht? Sind es wirklich schon 30 Jahre? Oder wie Dr. Ring Ding im Geleitwort zu diesem Album schreibt: How time flew since I wrote a few humble words about the 20...

Weiterlesen

HELMUT COOL - VERBESSERTE REZEPTUR

Helmut Cool? What the fuck is this? Und das Cover? Boah, ey voll trash. Und erinnert mich sofort an das legendäre Longsleeve von der Terrorgruppe “Burgerkrieg, by Terrorgruppe“. Referenz?...

Weiterlesen

RAWSIDE - YOUR LIFE GETS CRUSHED

Vor knapp zwei Jahren, beim “Teenage Warning“ - Festival in Leipzig im Felsenkeller, weit nach Mitternacht, kletterte eine Band auf die Bühne, auf die sich die Anwesenden, zumindest die die...

Weiterlesen

LOS FASTIDIOS - JOY JOY JOY

Schon seit 28 Jahren gibt es die in Verona gegründete Band LOS FASTIDIOS. Antifaschistisch, links, engagiert und mit dem Herz am richtigen Fleck. Mittlerweile sieht man Sänger Enrico das...

Weiterlesen

MUCH THE SAME - EVERYTHING IS FINE

MUCH THE SAME ist zurück. 13 Jahre ist es her, seit dem die Band aus den USA ihr letztes Album “Survive“ veröffentlicht hat. In gewisser Weise ist das Ironie des Schicksals, dass ihr...

Weiterlesen

TOMAS TULPE - der mann im pfandautomat (CD, Download, Stream)

TOMAS TULPE der workaholic vom Berliner Ostkreuz (da bin ich doch schon mal umgestiegen, als ich von Gesundbrunnen zur Alten Försterei mit der S-Bahn gesurft bin) schmeißt mittlerweile alle 2...

Weiterlesen